Wanderferien teurer durch Euro-Kurs?

Wanderferien

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Bild Joseph Birrer

Der Euro hat seit rund einem Jahr sukzessive an Wert zugelegt und ist gegenüber dem Schweizer Franken rund 12 Prozent teurer geworden. Die Schweizer Exportindustrie reibt sich vor Freude die Hände, den Konsumentinnen und Konsumenten kann der teurere Euro allerdings happige Löcher in den Portemonnaies verursachen.

Speziell davon betroffen sind die Reiselustigen unter uns. Deshalb wollten wir von einem Reisespezialisten wissen, mit welchen Preissteigerungen zum Beispiel bei Wanderferien zu rechnen ist und fragten deshalb Hans Wiesner von Imbach-Reisen, den führenden Wanderferien-Veranstalter der Schweiz aus Luzern.

Der Euro-Kurs lag erstmals seit Januar 2015 über Fr. 1.20. Innerhalb eines Jahres stieg der Wert um 15 Rappen, was bedeutet, dass Reisen in die Euro-Länder sowohl für die Konsumentinnen und Konsumenten wie auch für Sie als Veranstalter teurer werden.

Hans Wiesner: Nachdem wir als Schweizer Veranstalter unsere Mitarbeiter, Reiseleiter, Busse und Flüge wie auch die ganze Infrastruktur in der Schweiz in Franken bezahlen, hat das nur geringe Auswirkungen auf die Preise unserer Reisen.

Aber die Hotelzimmer und allfällige Mahlzeiten, die in einem Pauschalangebot inbegriffen sind, müssen Sie in den Euro-Ländern wie beispielsweise Österreich, ein beliebtes Ferienland unter den Wanderlustigen, doch sicherlich in Euro bezahlen?

Ja, das stimmt. Allerdings haben wir schon beim Druck unserer Kataloge bereits Euros eingekauft, um unsere Katalogpreise abzusichern. Deshalb können unsere Wanderreisen auch im Herbst trotz dem deutlich höheren Euro zum Katalogpreis verkauft werden.

Ist das eine Folge aus den teilweise happigen Währungsschwankungen der letzten vier bis fünf Jahre?

Nein. Wir haben das bei Baumeler-Reisen schon immer so praktiziert. Das gebietet einerseits das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in unser Reiseunternehmen und andererseits die unternehmerische Vernunft, wenn man Reisen ins Ausland anbietet.

Dann kann ich also jede gewünschte Reise aus Ihrem Katalog ohne eine Rappen Mehrpreis buchen?

Genau. Das einzige was Sie ein paar Rappen mehr kostet ist der Cappuccino oder Vino.

Schön, dies zu hören.

Das freut uns. Niemand muss also zu Hause bleiben, weil die Wanderferien nun plötzlich 15 Prozent teurer geworden sind und das kalkulierte Budget sprengen. Sie können mit uns beispielsweise im Tirol, in der Bretagne oder auf La Gomera wandern und ein neues Wanderparadies kennen lernen. Ohne jeden Aufschlag zum Katalogpreis. Wir halten nicht nur was wir in Wort und Bild versprechen, sondern auch unsere Angebotspreise strikte ein.

Wenn das keine guten Nachrichten sind. Vielen Dank für das Gespräch.

26.4.2018 / LUZART Medien

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