Neustart im Rössli Root

Simone Hafner

Simone Hafner

Schenkt bald im neuen «Rössli hü» ein: Die Betriebsleiterin Simone Hafner. Foto Simone Müller-Staubli. Bild ZVG

Nach Jahrzehnten der Ruhe kehrt im frisch renovierten «Rössli» in Root wieder Leben ein. Das Restaurant eröffnet am 25. Januar 2019 mit einem neuen, spannenden Konzept.

Lange genug war es ruhig um den altehrwürdigen Gasthof gewesen. Nun kehrt wieder Leben ein und die Gemeinde Root wird um eine kulinarische Perle reicher: Das «Rössli hü». So wichtig der Bezug zur Vergangenheit ist, so schön ist der Anfang von etwas Neuem, denn die Neueröffnung ist das «hü» in eine neue Ära. Und so wird das Rössli zum «Rössli hü» – kein Märchen, sondern eine schöne Geschichte in echt. Der Gasthof soll denn auch mit seiner einladenden Aufmachung ein Ort sein, an dem sich alle wohl fühlen. Ob Einheimische oder Auswärtige, beim Mittagessen oder Abendessen, beim «Tête-à-Tête» oder mit einer grossen Gesellschaft; es soll genügend Platz für alle und alles da sein.

Bewährtes trifft auf Neues

Im Rössli entsteht ein Restaurant, in dem auf kreative Weise Altbewährtes und Neukreiertes in Verbindung gebracht werden. So wurde der verfallene Bau in liebevoller Detailarbeit renoviert und mit einem neuen Anbau komplettiert. Verstaubte Stühle wurden aus dem Schopf hervorgeholt, restauriert und mit modernen Stühlen ergänzt. Alte Schiefertische, die schon im Rössli anno dazumal Zeuge von angeregten Stammtischgesprächen waren, werden aufgefrischt und mit Schiefertischen aus dem Hier und Jetzt kombiniert. Diese spannende Verbindung der zwei Welten macht auch vor dem Esstisch nicht halt. Auf den Tisch kommt nur, was sich über Generationen bewiesen hat.

Die Saisonalität neu gedacht

Spargeln im Frühling und Baumnüsse im Herbst – diese Art von Saisonalität ist bereits bekannt. Im «Rössli hü» jedoch steht das hauseigene Konservieren von Lebensmitteln im Vordergrund. Ob Einmachen, Schmoren, Räuchern oder Trocknen; mit traditionellen Kochmethoden werden die Produkte so verarbeitet, wie sie am besten sind. Die Zutaten dafür sind regional und so eingekauft, dass überschüssige Ware, statt in der Biogasanlage, wie vom Bauer geplant auf dem Tisch landet. Aber nicht nur die Verarbeitung ist entscheidend. Dem Zeitpunkt wird ebenso besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Denn das innovative Team hat sich hohe Ziele gesteckt und möchte die Saisonalität auch auf der Speisekarte so präsentieren, wie man sie bisher noch nicht wahrgenommen hat. So werden im Rössli auch Erdbeeren im Januar oder Birnen im Juli zu finden sein. Noch ist es aber nicht soweit. Im Moment laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren und es wird noch kräftig gefräst, gezimmert und geschliffen. In der Küche brodeln die Töpfe und die Einmachgläser werden seit Monaten fleissig gefüllt. Gutes braucht eben Zeit, nur so wird aus einem Rössli ein richtiges «Rössli hü».

21.12.2018

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