Sempi Tuk - ein bisschen stinken muss es

Sempi Tuk AL-KU Fenstertechnik AG

Sempi Tuk AL-KU Fenstertechnik AG

Bild AL-KU FENSTERTECHNIK AG ZOFINGEN

Wer kennt sie nicht, die Auto- oder Motorradrischkas aus Südostasien, die wegen ihrem typischen Zweitakt-Motorgeräusch «Tuk Tuk» genannt werden? Sie prägen häufig das Strassenverkehrsbild der südostasiatischen Städte und kaum ein Tourist kann dem Charme und den Tiefstpreisen der günstigen Taxis in den Megacities widerstehen. In Europa sind die in voller Lautstärke vor sich hin stinkenden Vehikel als Werbeträger in Mode gekommen. Der Luzerner Ständerat Damian Müller führte mit seinem als «Müller Mobil» benannten Tuk Tuk sogar äusserst erfolgreich einen Wahlkampf um den Luzerner Ständerats-Sitz, den er prompt auch gewann. Wie er zu seiner fahrenden Wahlkampflitfasssäule kam, beschreibt Müller auf seiner Website.

Und nun kurvt ein solches Gefährt um den Sempachersee herum. Allerdings ohne lautstark vor sich hin zu stinken. Denn das von «Sempi Tuk» in Zusammenarbeit mit «Luzern Tourismus – Region Sempachersee» eingesetzte Fahrzeug wird von einem ökologisch nachhaltigen Elektromotor angetrieben. Der Umwelt und den Ohren zuliebe. Sollte es trotzdem mal aus dem Sempi Tuk leicht stinken, liegt es am Schweizer Käse und nicht am Fussschweiss des Chauffeurs. Denn die Betreiber von Sempi Tuk bieten eine anderthalb Stunden dauernde Fonduefahrt rund um den Sempachersee an, die sie als «e chli stenke mues es»-Tour vermarkten.

Die Einsatzmöglichkeiten des originellen Elektromobils sind beinahe unbegrenzt: Von Polterabend, Gerstensaft-Tour, Gastro-Tour bis hin zu Taxifahrten von A nach B ist so ziemlich alles möglich. Vielleicht lassen sich sogar Wahlkampfauftritte für den nächsten Luzerner Ständeratswahlkampf mit dem Sempi Tuk bestreiten: Ständerat Damian Müller mit seinen eigenen Waffen zu besiegen, das wär' doch mal ein Ding!

Mehr Infos über Sempi Tuk finden Sie hier.

26.6.2018

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