Bund gibt Felix Müri einen Korb

Der Anschluss Emmen Nord bleibt in Richtung Rothenburg geschlossen. Eine Wiedereröffnung wäre zu teuer, sagt jetzt der Bundesrat. Bringt ein neuer Vorschlag eine Kompromisslösung?

Der Bundesrat will von einer Rückkehr zum alten System beim A-2-Autobananschluss Emmen Nord nichts wissen. Das hält er jetzt in der Antwort auf eine Interpellation des Emmer SVP-Nationalrats Felix Müri fest. Die teilweise Schliessung des Anschlusses Emmen Nord habe sich bewährt, aus Sicherheitsgründen und weil der Verkehr flüssiger geworden sei.

Wollte man trotz allem einen Vollanschluss, dann sei es nicht damit getan, einfach die Barrieren wieder zu öffnen, führt der Bundesrat aus. Ein Vollanschluss wäre mit diversen baulichen Massnahmen verbunden. Beispielsweise müsste die Einfahrtsspur Richtung Norden verlängert werden.

Neuer Vorschlag der Petitionäre

Diese Argumentation ist für Felix Müri unverständlich. Er will weiter für den Anschluss Emmen Nord kämpfen notfalls mit einem weiteren Vorstoss im Parlament. Auch die Initianten der Petition, die mit fast 12 000 Unterschriften nach Bern gschickt worden war, geben nicht auf. Ein Kompromissvorschlag könnte möglicherweise aus der verfahrenen Situation führen: die seit Dezember 2012 gesperrten Rampen sollen zumindest in reduzierter Form wieder geöffnet werden.

Die Einfahrt Richtung Basel wird wieder geöffnet, aber nur für Fahrzeuge, die aus Rothenburg kommen.
Die Ausfahrt aus Nordrichtung wird wieder aktiviert, aber nur für Fahrten Richtung Emmen.

Quelle: Neue Luzerner Zeitung

24.8.2013

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde