«Rue de Blamage» schlägt auch in Deutschland ein

Der Dokumentarfilm über das Leben der Baselstrasse ist eine Erfolgsgeschichte. Er gehört zu den erfolgreichsten 200 Schweizer Filme und lief auch im deutschen TV.

Der liebevolle Dokumentarfilm «Rue de Blamage» über die Baselstrasse in Luzern lief seit April im Kino und sorgte schweizweit für Aufsehen. Über 18'000 Besucher strömten ins Kino und wollten den Film sehen.

In der Liste der erfolgreichsten Schweizer Filme der Schweizer Film- und Kinostatistik schafft er es damit locker unter die Top 200 – sehr zur Freude von Regisseur Aldo Gugolz: «Der Film ist unspektakulär und erreicht dennoch viele Leute. Es ist einfach grossartig.»

Zu den Gründen für den Erfolg sagt Gugolz: «Es ist ein grosses Bedürfnis vorhanden, den Alltag und die Geschehnisse auf der Strasse zu sehen. Und der Film ist nicht künstlerisch überhöht.» Wesentlichen Anteil am Erfolg habe das Kunstwerk beim Kreuzstutz-Kreisel. Dort steht eine gut drei Meter grosse Betonfigur, die an den Strassenwischer Heinz Gilli erinnert, einen einfachen Arbeiter der Stadt. 25'000 Autos und Busse fahren dort täglich vorbei.

Partnerschaft zwischen Luzern und Potsdam

Der Dok-Film ist nun auch in Berlin zu sehen. Die Stadt Luzern und Potsdam haben eine Partnerschaft – in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft in Berlin wird der Film gesponsert. Am 10. Dezember ist er gratis im Kino Hackesche Höfe zu sehen. Bereits am 3. November wird er im Rahmen der Weltfilmtagen in Thusis vorgeführt.

«Rue de Blamage» war eine Koproduktion mit SRF und 3 Sat. SRF hat eine Kurzversion des Films im September bereits ausgestrahlt. Am Montag wurde die synchronisierte Kinoversion auf 3 Sat ausgestrahlt.

Quelle: 20Minuten

11.10.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde