Acht Männer im Hölloch eingeschlossen

Hier liegt das Hölloch

Die Teilnehmer einer Expedition im Hölloch sind am frühen Sonntagmorgen von einem Wassereinbruch überrascht worden. Acht Männer zwischen 25 und 55 Jahren sitzen seither in einem hochwassersicheren Biwak fest. Rettungskräfte arbeiten sich derzeit zu den Eingeschlossenen vor, um diese zu betreuen. Die Männer sind unverletzt.

Die achtköpfige Gruppe war am Samstagmorgen unter Leitung eines diplomierten Höhlenführers auf eine Zweitages-Biwak-Expedition ins Hölloch aufgebrochen. Wie die Kantonspolizei Schwyz in einer Mitteilung schreibt, steht sie in Kontakt zu den unverletzten Männern. Vier Retter seien auf dem Weg zu ihnen.

Die Deutschschweizer Touristengruppe von Männern im Alter zwischen 25 und 55 Jahren befänden sich zurzeit in einem hochwassersicheren Biwak des Höllochs. Die achtköpfige Gruppe kann das Biwak erst wieder verlassen, wenn das Wasser zurückgegangen ist. Der Weg nach draussen ist knapp drei Kilometer lang. Zwar sei es in der Höhle nur gerade sechs Grad warm, die Männer aber hätten genug Biwakmaterial bei sich und seien gut versorgt, sagte Franz Auf der Maur von der Speleo-Secours Schweiz.

Immer wieder ähnliche Vorfälle

Das Hölloch im schwyzerischen Muotathal gilt als eines der grössten Höhlensysteme der Welt. Immer wieder werden Besucher eingeschlossen – meistens im Winter, der sich des tiefen Wasserstandes wegen am besten für Expeditionen eignet.

Quelle: SRF

22.1.2018

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde