And the Winner is Meggen

The Winner takes it all

Meggen Saint Charles Hill

Meggen Saint Charles Hill

The Winner takes it all. Bild Joseph Birrer

921 Gemeinden wurden ausführlich miteinander verglichen und der Star dieses Jahres heisst Meggen am Vierwaldstättersee.

Wo ist die Lebensqualität am höchsten, wo gibt es ausreichend Arbeitsplätze, Schulen und Freizeitangebote, wo kann man sich sicher fühlen, wo ist die Steuerbelastung am tiefsten und wo profitieren die Bürgerinnen und Bürger von einer gut ausgebauten Infrastruktur?

50 Einzelindikatoren ausgewertet

Zu diesem Zweck hat die «Weltwoche» bereits zum zehnten Mal alle Gemeinden der Schweiz mit mehr als 2000 Einwohnern unter die Lupe genommen und das vielbeachtete Ranking erstellt.

In der Schweiz gibt es zurzeit 921 Gemeinden, die die entsprechende Grösse aufweisen. «Diese Grösse benötigt eine Gemeinde, um die Vergleichbarkeit im Rating zu sichern», sagt Studienautor Donato Scognamiglio, CEO der Beratungsfirma Iazi in Zürich.

Für jede Gemeinde wurden 50 Einzelindikatoren ausgewertet, die in sieben Kategorien zusammengefasst werden: Diese Indikatoren sind Wohnen, Arbeitsmarkt, Bevölkerungsstruktur, Steuern, ÖV und Verkehrserschliessung, Versorgung und Sicherheit.

Mondäne Villen, alte Bauernhöfe

Unter diesem Titel begründen die Autoren der Studie den ersten Rang der Gemeinde Meggen im Rating wie folgt: «Wer sein Leben im Trubel der Agglomeration verbringt und eine Abwechslung sucht, dem empfiehlt sich ein Abstecher nach Schloss Meggenhorn. Das Wahrzeichen von Meggen ermöglicht einen eindrücklichen Weitblick. Inmitten von Rebbergen, aus deren saftigen Trauben eigener Wein gekeltert wird, überblickt man das weitläufige Seebecken des Vierwaldstättersees, während über schneebedeckten Alpen das Rot des Abends erlischt.»

Weitere Zentralschweizer Gemeinden unter Top Ten

Natürlich bietet der Aussichtspunkt auch einen Blick auf Meggen selber, eine Gemeinde mit 7124 Einwohnern, in der sich mondäne Villen mit alten Bauernhöfen abwechseln. Meggen steht für Erholung, Lebensqualität, hohe Immobilienpreise und eine revolutionäre Ortsplanung, die auch preisgünstigen Wohnungsbau fördert und steuert. «Vor vielen Jahren hat sich Meggen der Nachhaltigkeit verschrieben», sagt Gemeindepräsident Urs Brückner. «Das Ziel ist eine durchmischte Einwohnerschaft und eine grüne Lunge im Dorf.»

Die Bemühungen haben sich bezahlt gemacht, wie die «Weltwoche» schreibt: «Die mondäne Luzerner Gemeinde Meggen schaffte es an die Spitze des diesjährigen Weltwoche-Gemeinderatings.»

2017 lag Meggen noch auf Platz zwei. Einen Platz zurückgefallen ist Zug. Im letzten Jahr erhielt Zug noch Bronze. Aktuell ist die Stadt auf dem vierten Platz. Stark verbessern konnte sich Baar, das von Platz 16 auf den fünften Rang vorrückt. Ebenfalls unter die besten zehn, auf Platz neun, klassierte sich Cham, das 2017 noch auf dem 13. Rang lag.

Quelle: 20Minuten

18.8.2018

Sommer in der Zentralschweiz

Summertime, and the livin' is easy