Bristenerstrasse ab Ostern wieder befahrbar

Ab Ostern soll Bristen wieder wie gewöhnlich mit dem Auto erreicht werden können, erstmals auf einer einspurigen Fahrbahn.

Die Strasse ins Bergdorf Bristen ist seit dem 5. März wegen eines Erdrutsches gesperrt. Die Dorfbewohner sind seitdem von der Aussenwelt abgeschnitten und können das Dorf nur mit Notverbindungen über Luft, auf einem Wanderweg oder mit der Standseilbahn ab Amsteg erreichen.

Bristenerstrasse wird bald frei

Bald soll wieder die Normalität zurückkehren, denn ab Mitte April soll die verschüttete Bristenerstrasse wieder befahrbar sein –zumindest auf einer Spur, so teilte die Urner Baudirektion am Freitag mit.

Die Baudirektion plane für die Instandsetzungsarbeiten der Bristenstrasse rund vier Wochen. Damit das klappt, sei es nötig, dass in zwei Schichten unter der Woche und an Wochenenden gearbeitet werde. Am Freitag werden bereits die Räumungsarbeiten an der vom Geröll und mit dem Fels bedeckten Strasse abgeschlossen sein. Der Abschnitt oberhalb des dritten Kehrtunnnels werde komplett saniert werden und wie im Jahr 2003, als es ebenfalls einen Erdrutsch gab, wieder gleich aufgebaut werden. Zudem wird die Strasse bis zu einem halben Meter verbreitet, so teilten die Behörden mit.

Einmalige Aktion für eingeschlossene Autos

Zudem könnten einmalig die eingeschlossenen Autos am Samstag nach Amsteg überführt werden. Die Stelle wird während der Überfahrt zwischen acht Uhr morgens und zwölf Uhr mittags überwacht werden.

19.3.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde