Christkindli-Briefkasten vor dem Luzerner Rathaus

Ab heute bis Mitte Januar steht der traditionelle «Christkindli-Briefkasten» wieder vor dem Luzerner Rathaus. Mehrere hundert Wünsche pro Jahr werden dort von Menschen in Not hinterlegt.

Dank Natural- und Geldspenden können viele Wünsche erfüllt werden. Wo rasche Hilfe wichtig und nötig ist, wird diese sofort und unbürokratisch in die Wege geleitet. Andere Gesuche werden sorgfältig geprüft und im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt. Jugendliche Angehörige von konfessionellen Organisationen helfen jeweils mit, Familien und Einzelpersonen zu besuchen und mit weihnächtlicher Stimmung zu erfreuen. Dieses Jahr sind es Oberstufen-Schülerinnen und -schüler vom Schulhaus Tribschen. Sie werden vom Religionslehrer Matthias Gmür in diese Aufgabe eingeführt und begleitet.

Um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können, ist das Christkindli-Team auf materielle Hilfe angewiesen, insbesondere Sach- und Geldspenden oder unverderbliche Lebensmittel sind immer herzlich willkommen. Für Wünsche ans Christkind einfach eine Karte oder einen Brief in den Christkindli-Briefkasten vor dem Rathaus stecken oder per Post senden an: Christkindli-Briefkasten (Kinderparadies), Hertensteinstrasse 40, 6004 Luzern.

Geschichte des Christkindli-Briefkastens

Seit über 20 Jahren gibt es in Luzern einen «Christkindli-Briefkasten». Er steht jeweils von Ende November bis Mitte Januar vor dem Luzerner Rathaus. Rund 700 Wünsche, Nöte und Sorgen von Kindern und Erwachsenen pro Jahr werden dort eingeworfen und «an das Christkind weiter geleitet». Die Aktion ist eine Privatinitiative von Heidi Rothen, der sogenannten Stadtmutter Luzerns, die noch andere soziale Stiftungen, wie zum Beispiel die Stiftung Sonneschiin, präsidiert.

Heidi Rothen führte während 33 Jahren das Zepter im Rathaus Luzern. Im Volksmund erhielt sie von Bürgerinnen, Bürgern und Politikern wegen ihres stets offenen Herzens für alle und alles die liebevollen Übernamen «Stadtmutter» oder «Rathausmutter». Im Vordergrund ihres unermüdlichen karitativen Schaffens standen und stehen noch heute bedrängte Minderheiten, die Unterstützung von Hilfesuchenden oder am Abgrund stehende Einzelpersonen oder Familien.

Weitere Infos zu Heidi Rothen gibt es unter: www.heidirothen.ch.

Bilder ZVG

28.11.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde