Das Wunder von Luzern samt Hoforgel im Le Théâtre

Hoforgel Luzern

Hoforgel Luzern

Wolfgang Sieber und Loris Sikora auf der Hoforgel. Bild ZVG

Die Musical-Uraufführung von "Das Wunder von Luzern" im September erhält prominente Schützenhilfe: Der Luzerner Hoforganist Wolfgang Sieber lässt die Hoforgel im Le Théâtre erklingen.

Das Musical "Das Wunder von Luzern" nimmt die kulturellen und touristischen Entwicklungen Luzerns mit viel Witz und mitreissender Musik auf die Schippe. Schauplatz des Geschehens ist die Hofkirche Luzern und deren Umfeld. In aufwendiger Arbeit werden dafür Teile der Hofkirche und Gräberhallen im Le Théâtre nachgebaut.

Die Musik ist bei „Das Wunder von Luzern“ nicht nur das Mittel zum Zweck, sondern auch verbindender Teil der Handlung. Beim Musizieren entstehen Konflikte, die Musik hilft aber auch, die Spannungen aufzulösen und die Geschehnisse zum Guten zu kehren. Dabei darf natürlich auch die Luzerner Hoforgel nicht fehlen: Die 350 Jahre alte Orgel – das stilistisch vielfältigste Instrument der Schweiz – war schon in vielen musikalischen Genres zu hören und macht nun den Sprung auf die Musical-Bühne. Der von Darsteller Loris Sikora gespielte Caspar verhilft Luzern mit Hilfe der Hoforgel zu einem guten Ende.

Für die Einspielung eines musikalischen „Orgelgewitters“ und weiterer Musik konnte der Hof- und Stiftsorganist Wolfgang Sieber gewonnen werden. Der Träger des Luzerner Kunst- und Kulturpreises ist bekannt als musikalischer Grenzgänger und begibt sich für „Das Wunder von Luzern“ zum ersten Mal ins Musical-Genre. Die Involvierung von wichtigen Exponenten und aktuellen Geschichten aus dem hiesigen Kulturleben ist Teil des Konzeptes dieser Bühnenproduktion. Mit dem „Wunder von Luzern“ bekommt die Leuchtenstadt eine eigene Theater-Hommage, eine Liebeserklärung in musisch-gesanglich-tänzerischer Form.

23.6.2018

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