Fahrplanwechsel im Kanton Luzern am 10. Dezember 2017

Am Sonntag, 10. Dezember 2017 wechselt der Fahrplan der öV-Angebote im Kanton Luzern. Der Wechsle bringt einige Verbesserungen mit sich. Beispielsweise die neuen Buslinie 111 Ebikon Bahnhof–Inwil–Waldibrücke und der Halbstundentakt auf der S-Bahn-Linie Luzern–Hochdorf.

Aufgrund veränderter Reisebedürfnisse und Anpassungen am Busnetz passt der Tarifverbund Passepartout in Luzern Ost per 10. Dezember 2017 den Zonenplan an. Neu kann man mit einem Billett oder Abo der Zone 28 beispielsweise von Gisikon-Root bis zum Bahnhof Ebikon oder nach Inwil fahren. Ziel der Zonenplanänderung ist es, die Benutzung des öffentlichen Verkehrs in Luzern Ost weiter zu vereinfachen.

Nach Inwil fährt die neue Linie 111 (Ebikon–Fildern, Mall of Switzerland–Inwil Dorf–Waldibrücke) und sorgt für eine zuverlässige Verbindung zwischen Seetal und Rontal. Nach Luzern gelangt die Bevölkerung von Inwil künftig mit der Linie 111 bis Waldibrücke mit Anschluss auf die S-Bahn-Linie S9. Die Linie 22 (Luzern–Buchrain–Perlen) fährt neu immer bis Perlen. Damit sind die Arbeitsplätze häufiger mit dem öV erreichbar und die Linie 22 kann pünktlicher betrieben werden. Bereits seit der Eröffnung der Mall of Switzerland im November verkehrt die Linie 23 (Luzern Bahnhof–Ebikon–Gisikon-Root Bahnhof) zwischen Luzern und Root D4 ganztags alle 7.5 Minuten.

Verbesserungen Stadt Luzern, Agglomeration und Seetal

Die S-Bahn S9 verkehrt zwecks besserer öV-Erschliessung des Seetals bis Mitternacht alle 30 Minuten zwischen Luzern und Hochdorf. Im Zuge des Taktausbaus ergeben sich in Emmenbrücke, Gersag und Waldibrücke bessere Anschlüsse an das lokale Busnetz.

Ein weiterer Ausbau auf der Achse Seetal–Rontal betrifft den TransSeetalExpress. Die Linie 110 (Hochdorf–Gisikon–Rotkreuz) verkehrt neu teilweise mit Gelenkbussen und fährt zu Hauptverkehrszeiten im 30-Minuten-Takt.

In der Stadt Luzern ist die Klinik St. Anna aufgrund erhöhter Nachfrage häufiger mit dem öV erreichbar. Neu verkehrt die Linie 14 (Brüelstrasse–Luzern Bahnhof–Horw) von Montag bis Freitag während den Hauptverkehrszeiten alle 10-Minuten, am Sonntagvormittag zwischen Luzern Bahnhof und Brüelstrasse im 15-Minuten-Takt.

Die Linie 12 (Luzern Bahnhof–Littau Gasshof) fährt neu bis Mitternacht alle 15 Minuten. Zudem werden die Anschlüsse zwischen den Linien 2 (Luzern Bahnhof–Emmenbrücke Sprengi), 12 und 40 (Littau–Emmenbrücke Bahnhof Süd–Flugzeugwerke–Waldibrücke) nach 20.00 Uhr besser aufeinander abgestimmt.

Auf der Linie 40 (Littau–Emmenbrücke Bahnhof Süd–Flugzeugwerke–Waldibrücke) fährt neu jeder Bus bis Waldibrücke. So gelangt man alle 15 Minuten per öV zum Arbeitsgebiet und die Anschlüsse auf die S-Bahn verbessern sich. Dank Anpassungen im Minutenbereich gibt es auf dem Emmer Ortsbusnetz kundenfreundliche Verbesserungen.

öV-Ausbau fürs Eigenthal

Das Eigenthal ist von Montag bis Freitag auch abends via Malters (Linie 211) dank drei Spät-verbindungen und am Wochenende ab Luzern (Linie 71) mit zusätzlichen Kursen häufiger mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.

Mehr öV für Kantonsspitäler Sursee und Wolhusen Die Linien 81 (Sursee–Beromüster) und 86 (Spital Sursee–Bahnhof–Campus Sursee) fahren dank eines Taktausbaus häufiger und regelmässig zum Kantonsspital in Sursee. Das Kantonsspital in Wolhusen profitiert von zusätzlichen Verbindungen der Linie 64 abends und samstags.

Luzern West: Schrittweise Anpassung des Busnetzes Die Anschlüsse zwischen Bus und Bahn verbessern sich mit den geänderten Streckenführun-gen der Linie 271 (Willisau–Schötz–Nebikon–Altishofen–Dagmersellen) sowie die Linie 91 (Ettiswil–Alberswil–Schötz–Nebikon–Dagmersellen Industriepark). Auf beiden Linien wird der Fahrplan umfassend angepasst und Ettiswil neu durch die Linie 91 statt 271 bedient. Zudem verkehrt die Linie 63 (Sursee–Ettiswil–Willisau) zwischen 6.00 bis 19.00 Uhr neu durchgehend im 30-Minuten-Takt von Montag bis Freitag. Diese Änderungen gehören zur ersten Etappe des Projekts für eine Verlängerung der S61 nach Willisau ab Dezember 2019.

Attraktiver Fahrplan für Adligenswil und Udligenswil

Rotkreuz hat in den letzten Jahren als Arbeits- und Ausbildungsort an Bedeutung gewonnen. Der Fahrplan der Linie 73 (Luzern–Adligenswil–Udligenswil–Meierskappel–Rotkreuz) wird deshalb auf einen einheitlichen 30-Minuten-Takt umgestellt. Der Anschluss in Rotkreuz auf den IR nach Zürich ist weiterhin gewährleistet. Zudem besteht Anschluss auf die S1, den Entlastungszug nach Zürich-Enge sowie die Linie 110 (TransSeetalExpress) Richtung Hochdorf.

Auf der Strecke Luzern–Adligenswil wird zu Hauptverkehrszeiten (Schulzeiten) das Angebot von einem 10-Minuten-Takt auf einen 7.5-Minuten-Takt und zwischen Luzern und Udligenswil zu einem 15-Minuten-Takt ausgebaut. Widspüel wird vereinzelt weiterhin mit Einsatzkursen der Linie 73 angefahren, die Haupterschliessung erfolgt mit der Linie 26.

Die Linie 29 (Küssnacht–Udligenswil–Root D4) fährt neu während des ganzen Tages im Stundentakt und immer bis Root D4, wo Bahnanschlüsse bestehen. In Udligenswil bestehen Um-steigemöglichkeiten auf die Linie 73 Richtung Meierskappel und Adligenswil. In Root Oberfeld kann auf die Linie 23 Richtung Ebikon (Mall of Switzerland) und Gisikon-Root umgestiegen werden.

Ausbau Bahnangebot Luzern–Tessin

Luzern erhält von Freitag bis Montag eine neue Direktverbindung ins Tessin. Der IR aus Basel verlässt Luzern um 9.18 Uhr, fährt via Gotthard-Basistunnel und erreicht Locarno um 11.15 Uhr. In Bellinzona besteht die Möglichkeit, auf dem gleichen Perron auf den Eurocity nach Lugano–Mailand umzusteigen. Die IC-Verbindung um 10.18 Uhr ab Luzern direkt nach Lugano bleibt bestehen. Weiter profitiert Luzern von einer neuen Direktverbindung aus Deutschland: Frankfurt (Main) Hbf ab 08.01 Uhr, Luzern ab 12.18 Uhr, Mailand an 15.35 Uhr.

9.12.2017