FDP und SVP schaffen Nachkommenerbschaftssteuer ab

Adligenswil FDP SVP

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Markus Gabriel, Co-Präsident SVP Adligenswil, Marion Maurer, Präsidentin FDP Adligenswil, Roger Rölli, Co-Präsident SVP Adligenswil. Bild ZVG

Die FDP. Die Liberalen und die SVP Adligenswil haben sich vehement für die Abschaffung der Nachkommenerbschaftssteuer stark gemacht. Bei den Abstimmenden stiessen sie auf Zustimmung.

Der FDP und SVP ging es darum, die steuerliche Attraktivität der Gemeinde Adligenswil zu steigern, um dadurch gute Steuerzahler anzusiedeln. Dies beispielsweise aus der Stadt Luzern, wo die Nachkommenschaftssteuer noch erhoben wird. Auch bereits in Adligenswil wohnende Bürgerinnen und Bürger sollen so gehalten werden. Ältere Menschen würden laut der beiden Parteien nun nicht mehr dazu gezwungen, das Vermögen vorzeitig, das bedeutet fünf Jahre vor dem Tod, zu verschenken, wenn sie die eigenen Kinder von dieser Steuer verschonen wollen.

Die beiden Parteien sind sich sicher, dass die Steuereinnahmen trotz Abschaffung der Nachkommenerbschaftssteuer langfristig steigen, weil mit diesem Entscheid die steuerliche Attraktivität von Adligenswil massiv gesteigert werden konnte. Die Parteileitungen zeigen sich erfreut, dass Adligenswil sich nun mit vergleichbaren Gemeinden in diesem Bereich konkurrenzfähig, attraktiv und modern zeigt.

Zudem erhoffen sich die SVP und FDP, dass die sozialen Unterstützungsbeiträge an ältere Menschen aufgrund von zu früh an die Nachkommen verschenktem Kapital sinken.

25.9.2018

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