Franziska Reist ist neue Geschäftsführerin Verein Kirchliche Gassenarbeit

Franziska Reist

Franziska Reist

Franziska Reist folgt auf Fridolin Wyss als Geschäftsleiterin des Vereins Kirchliche Gassenarbeit. Bild ZVG

Seit 2015 leitet Franziska Reist die GasseChuchi – K+A des Vereins Kirchliche Gassenarbeit Luzern, jetzt wird sie dessen neue Geschäftsleiterin.

Mit Franziska Reist (51) wird erstmals in der Geschichte des Vereins eine Frau die Geschäftsleitung übernehmen. In Luzern ist die in Bern wohnhafte Frau nicht unbekannt, da sie seit 2015 den Betrieb GasseChuchi – K+A (Kontakt- und Anlaufstelle) leitet und somit bestens mit den Akteuren der Suchthilfe in Luzern vernetzt ist.

Die Sozialarbeiterin Franziska Reist ist eine ausgewiesene Fachperson in der Suchthilfe, da sie seit über 20 Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig ist. Bevor sie nach Luzern kam, leitete sie die Regionalstelle Oberaargau-Emmental der Stiftung Contact Netz in Langenthal mit den Angeboten Wohnbegleitung, teilbetreutes Wohnen, Jugend-, Eltern- und Suchtberatung sowie ein Substitutionsangebot. Ihre berufliche Karriere als Sozialarbeiterin begann Reist in der Stationären Suchttherapie Projekt Alp mit Sitz in Münsingen. Sie ist nicht nur eine Expertin der Suchthilfe, sondern bringt breite Führungserfahrung und eine Ausbildung im NPO-Management mit.

Franziska Reist folgt auf Fridolin Wyss, der sich nach 10-jähriger Tätigkeit als Geschäftsleiter einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

Der Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern unterstützt mit seinen 50 Mitarbeitenden über 600 sucht- und armutsbetroffene Menschen mit den Betrieben GasseChuchi – K+A, Schalter 20, Paradiesgässli, aufsuchende Sozialarbeit und Seelsorge. Ebenso sind die GasseZiitig und das Catering Mundwerk Angebote der Gassenarbeit.

Finanziert wird der Verein durch die öffentliche Hand, die Kirchen und Spendengelder.

7.6.2018

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