Gönnerclub pro WSC auf Clubreise in Neapel

Pünktlich am Morgen um zehn Uhr konnten die Organisatoren, Benno Trippel und Christian Maurer, alle Teilnehmer begrüssen. Die Fahrt ging mit dem Juniorenbus und einem Privatpersonenwagen Richtung Flughafen Basel - Mühlhausen. Die Fluggesellschaft «Easy Jet» flog uns mit einer kleinen Verspätung nach Neapel.

Dort angekommen, ging es per Taxi weiter zum Hotel «Palazzo Esedra » einem sehr gediegenem Hotel, das, welch eine Überraschung, einen Steinwurf vom Stadion entfernt war. Das vorzügliche Nachtessen wurde sogleich im Hotel eingenommen. Anschliessend war bereits Abmarsch zum Fussballspiel Neapel – Empoli.

Der Fussmarsch führte uns an vielen bunt beleuchteten Marktstände vorbei, hier wurden jegliches erdenkbare Essen gekocht, gegrillt und gebacken, ein unbeschreiblicher Duft lag über dem ganzen Fussballareal. Natürlich mussten wir, als echte Fans, uns auch mit einem Schal eindecken. Dann der grosse Moment, wir betreten das Stadion. Natürlich eine Imposante Kulisse, fasst dieses Stadion doch immerhin 60.000 Zuschauer. Wir alle, doch schon bald Spezialisten für Stadien, sehen relativ schnell, dass dieses Stadion seinen Zenit längst überschritten hat. Das Stadion ist nur leicht überdacht. Logen und Lounges sind keine vorhanden. Natürlich fehlt auch die Anzeigetafel. Es ist tatsächlich ein geschichtsträchtiges alt ehrwürdiges Stadion das durch seine Schlichtheit Überzeugt.

Die Rollen dieses Spieles, könnte man meinen, sind verteilt, steht doch Empoli in der Tabelle auf Rang 18 mit gerade mal 6 Punkten, gegenüber Napoli auf dem Tabellenplatz 3 mit 22 Punkten. Es stellte sich heraus, dass die Kräfteunterschiede auf dem Platz nicht so ganz ersichtlich waren. So kam es zu einem sehr gefälligen und schönen Spiel. Natürlich unterliegt der Underdog klar mit 5:1. Gemessen an der Zweiten Halbzeit wäre sogar ein Unentschieden absolut verdient gewesen (Corner Verhältnis 11:1 für Empoli). Endlich konnten wir «Clübler» mal viele Tore beklatschen.

Nach dem Spiel ging es wieder durch die vielen Verpflegungsstände langsam zurück Richtung Hotel zu einem Absacker an die Bar (schliesst um 23.30 Uhr). Der Samstag wurde individuell gestaltet, nach dem Frühstück ging es los, der Treffpunkt wurde auf Abends 19.00 Uhr zum gemeinsamen Nachtessen in der Stadt im Restaurant «Antika Capri» fixiert dies musste von jedem auf eigene Faust gefunden werden. Zuerst gingen wir alle gemeinsam zu der nahe gelegenen Metrostation, alle lösten sich eine Tageskarte dann fuhren wir mit der Metro Richtung Altstadt. Dort standen wir unmittelbar auf dem einheimischen Markt der sehr weitläufig bis zum Meer hin ausgelegt war. Hier gab es das erste Mal das grosse Staunen, einerseits wegen diesem riesen Angebot an Waren, Lebensmittel, Fische und so weiter. Anderseits das grosse Staunen über das Preisniveau, so konnte man die neuesten Handyhüllen in einer Riesenauswahl für 2-5 Euro erstehen. Oder die neuesten Adidas Turnschuhe für 15 Euro. Winterjacken für 20 Euro und so weiter.

Erstaunlich, vor dem Fussballstadion konnte man sich 3 Flaschen Mineralwasser für einen Euro erstehen. Wie auch die Fussballschals für nur 5 Euro.

Hier auf dem Markt trennten sich die Leute, die einen verweilten auf dem Markt, die anderen gingen mit den Seilbahnen in die Höhe um die Stadt von oben nach unten zu erforschen, andere zogen es vor an das Meer zu sitzen ein Bier zu trinken um anschliessend die Strandpromenade zu entdecken, wiederum andere suchten sich lauschige Ecken, um schnell das Jasskart zu zücken und ein Spiel zu wagen.

Am Abend beim Treffpunkt zum Abendessen sind alle pünktlich eingetroffen, es wurde beim Apero das erlebte erzählt. Der Wirt hat alle Register gezogen und Gang für Gang Vorspeisen zum von Hand essen aufgefahren. Zur Hauptspeise wurden Spaghetti Vongole serviert. Natürlich dazu immer der Hauswein, der in Mineralflaschen auf den Tisch gestellt wurde, so werden wir nie erfahren was wir in soooo grossen Mengen überhaupt genau getrunken hatten. Anschliessend ging es gemeinsam mit der Metro zurück, um im Hotel einen Absacker zu genehmigen. Einige gingen dann zu Bett, andere nicht....Am Sonntag wurden wir um halb Zehn von einem Kleinbus abgeholt, es ging Richtung «Vesuv» zu diesem Sagen umworbenen Vulkan, den wir heute besteigen wollen um ihm einmal ins Auge zu sehen.

Nach 30 Minuten Busfahrt an der Haltestelle angelangt, ging es nun zu Fuss auf 1270 Meter Höhe zum Krater. Der steile Weg aufwärts konnte in 30 Minuten zu Fuss gemeistert werden. Oben angelangt, erwartete uns ein Wahnsinns-Panorama über die ganze Stadt Neapel, bis hinüber nach der Insel Capri. Jetzt hat uns der Ehrgeiz gepackt, wir sind bis zur Endstation um den Krater gelaufen um alles genauestens zu erkunden. Ab und zu stiegen Dampfschwaden aus dem Innern auf. Hier oben herrschte ein eisiger Wind und eine Regenzelle fegte über das Meer direkt auf uns zu. So, dass wir schleunigst den Rückweg antraten.

Beim Bus angelangt ging es weiter Richtung «Pompeji» wo das Mittagessen nach Wahl in Form einer Pizza oder Spaghetti eingenommen wurde. Nach dem Essen wurden wir von unserem Guide abgeholt, Ohrhörer und Empfangsgeräte wurden verteil, dann ging es los zu einer kleinen Teilbesichtigung der Stadt Pompeji Pompeji ist eine weitläufige archäologische Stätte in der süditalienischen Region Kampanien. Die einst wohlhabende und kultivierte römische Stadt wurde nach einem verheerenden Vulkanausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. unter einer meterhohen Asche- und Bimsschicht begraben. An der gut erhaltenen Stätte, die unweit der Küste am Golf von Neapel liegt, sind die freigelegten Ruinen der Stadt zu besichtigen.

Nach 2 eindrücklichen Stunden dieser sehr interessanten Führung ging es zurück zum Hotel. Nächster Fixpunkt war um 19.00 Uhr, wiederum besuchten wir ein Restaurant zum gemeinsamen Nachtessen diesmal eine Typische Pizzeria. Die verschiedensten Pizzen konnten hier bestellt werden. Natürlich wurden verschiedenste bestellt, es wurden Stücke getauscht und begutachtet. Dazu floss neben Wein auch sehr viel Limoncello, der Ursprünglich von der Insel Capri stammt.

Leider gingen die Tage wieder viel zu schnell vorbei, so mussten wir am Montag nach dem Frühstück bereits um Neun Uhr vom Hotel Richtung Flughafen los fahren wo uns um elf Uhr die Easy Jet abgeholt und wohlbehalten nach Basel geflogen hat.

An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an die Organisatoren

Benno und Christian, die Reise war richtig gut eingeteilt und in einem sehr ungezwungenen, gemütlichen Rahmen.

Quelle: Gönnerclub pro WSC

12.11.2018

Ich Du Wir

I'll just end up walkin' in the cold November rain (Guns n' Roses)