Haxenfrass im Krienser Restaurant Obernau

Haxenfrass

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Was den Mannen in Luzern ihr «Gnagi-oder Gordon Blöö-Essen», ist den Kriensern ihr «Haxenfrass» im Restaurant Obernau von Thomas Häfliger und Erich Peterer. Was als Verlegenheits-Event gestartet ist – vielen Kriensern wurde ein Platz am Gnagiessen verwehrt – mauserte sich nun schon zum 9. Mal zum absoluten Top-Spot. Rekordverdächtige 349 Anmeldungen, 420 Haxen, 100 Kilo Kartoffelstock und 120 Liter Sauce «förs Seeli» wurden von 25 Mitarbeiter und -Innen durch die letzten Lücken des proppenvollen Obernaus gezirkelt.

Wie schon von allem Anfang an liess das Programm zur Unterhaltung der gutgelaunten «Haxenfresser» keine Wünsche offen. Messer und Gabel lagen auf dem Tisch und auch auf der Bühne, denn so hiess das Appenzeller Komiker Duo die sich ein Lachsalven-Duell mit dem Beckenrieder Verwandlungskünstler Mädi Murer lieferten, das aber keinen Sieger hervorbrachte, weil die Drei die Lachmuskeln aller zu Höchstleistungen trieben.

Das Tüpfelchen auf dem i lieferte aber wieder einmal der Gastgeber selber. Als Kassierer mit echter, hochgesteckter Löwenmähne angetreten, verwandelte er sich zum barfüssigen Gallus mit Luzerner Weggen, schwarzer Kutte und Abtstab. Der Heiligenschein konnte nicht befestigt werden da die Haarpracht von Häfliger zwischen Suppe und Haxen dem Messer von Haarkünstler Donatelli, bis auf eine halbe Tonsur, zum Opfer gefallen ist. Auch die klar erkennbare, rote Männlichkeit beim Bären, ein Detail des von Krienser «Hysteriker», wie Moderator Pfödi Amstutz sich ausdrückte, gewünscht wurde, war nicht zu erkennen.

Fazit: ein toller Abend der die Köpfe des OK’s der 10. Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr, jetzt schon etwas «motten» lässt.

Quelle: Heinz Steimann

Fotos ZVG: Heinz Steimann

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde