Hitzewochen liessen die Bergbahnen-Kassen klingeln

Thomas Küng, Geschäftsführer Brunnibahnen Engelberg

Im Juli 2018 hatten wir in diesem Jahr rund 50 Prozent mehr Gäste als im Juli 2017.

Thomas Küng, Geschäftsführer Brunnibahnen Engelberg

Brunni-Bahnen Engelberg

Brunni-Bahnen Engelberg

Foto Joseph Birrer

Die aussergewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Wochen lockten viele Menschen in die Berge. Vor allem auch Einheimische.

Die Hitze in den vergangenen Wochen bescherte den Zentralschweizer Bergbahnen viele Gäste.

Bei den Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG auf die Klewenalp beispielsweise ist man auf Rekordkurs. In den Monaten Mai, Juni und Juli ist man im Fünf-Jahres-Vergleich 10 Prozent über dem Ergebnis. Bei den Brunnibahnen sieht es noch besser aus.

Und das, obwohl die Bilanz des vergangenen Jahres durchaus in Ordnung war.

Flucht vor den Tropennächten

Die Leute kämen in die Berge um zu wandern - oder auch einfach, um der Hitze zu entfliehen. Auf den Pilatus kamen die Leute auch, um zu übernachten.

Touristen aus dem Ausland kämen ähnlich viele wie in den anderen Jahren. Aber der Sommer 2018 brachte verhältnismässig viele Leute aus der Region in die Berge. Die Theorie der Bergbahnbetreiber: Ferienpläne im Süden mit Dichtestress am Strand und Stau vor dem Gotthard schrecken ab - viel eher bleibe man im Sommer vermehrt zu Hause und plane kleinere Ausflüge.

Den Tag nicht vor dem Abend loben

Trotz den guten Zahlen im Sommer wollen die meisten Bergbahnen in der Zentralschweiz noch nicht von einer Rekord-Saison sprechen. Um die Sommersaison abschliessend beurteilen zu können, müsse man den Herbst abwarten.

Quelle: SRF

12.8.2018

Godi Koch, CEO Pilatus Bahnen

Die Leute wollten wieder mal richtig durchschlafen auf 2132 Meter über Meer.

Godi Koch, CEO Pilatus Bahnen

Sommer in der Zentralschweiz

Summertime, and the livin' is easy