Holzinstallation Peyote schmückt Schappe Kulturquadrat in Kriens

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA Zentralschweiz hat im Schappe Kulturquadrat in Kriens eine Rauminstallation enthüllt. Der begehbare Holzkörper entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern. Er soll zeigen, wie Bauen die Umwelt positiv verändern kann. Zudem soll das Projekt den fachlichen Austausch des Berufsverbandes mit dem Nachwuchs fördern. Die Installation kann bis Mitte Dezember 2018 im Innenhof des Kulturquadrates Schappe besichtigt werden.

Die Holzinstallation trägt den Namen Peyote - wie Kakteenpflanzen - und sieht aus wie eine Raumkapsel. Sie wurde am 7. November 2018 im Rahmen der Generalversammlung des SIA Zentralschweiz im Hof des Schappe Kulturquadrates enthüllt. Die Pop-up-Installation soll den Hof beleben und den Besucher zur Ruhe kommen lassen, indem sie dessen Augenmerk auf die räumliche und sinnliche Wahrnehmung der Umwelt lenkt. Im Inneren der Kapsel ist in einer poetischen Erzählung die Entstehungsgeschichte zu hören.

Peyote ist eines der prämierten Objekte, das im Rahmen des SIA-Projekts «Baukultur Pop-up» entstand. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern Technik & Architektur lancierte der SIA Zentralschweiz einen Workshop, in welchem Studierende die Aufgabe erhielten, in interdisziplinären Teams – bestehend aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Bau- und Gebäudetechnik - den öffentlichen Raum mit einer visionären Pop-up-Installation aufzuwerten. «Wir wollen damit das breite Spektrum der SIA-Planerberufe ins Bewusstsein bringen und darauf aufmerksam machen, dass gezielte Nachwuchsförderung wichtig ist», sagt SIA-Zentralschweiz-Präsident Patrik Bisang. «Zudem soll das Projekt das Zusammenspiel zwischen einem Bauobjekt und seiner Umwelt zeigen sowie illustrieren, wie Bauen einen Mehrwert für den öffentlichen Raum schaffen kann», sagt Patrik Bisang weiter.

Elfköpfiges Beurteilungsgremium nahm Prämierung vor

Die am Workshop erarbeiteten Objekte/Projekte wurden von einer Jury bestehend aus elf Personen beurteilt und erörtert. Teil des Gremiums waren neben Vorstandsmitgliedern des SIA Zentralschweiz, die SIA Schweiz Verantwortliche für Baukultur Claudia Schwalfenberg, der Luzerner Stadtarchitekt Jürg Rehsteiner, der Intendant des Luzerner Theaters Benedikt von Peter und der Leiter der CC Typologie & Planung in Architektur HSLU Peter Schwehr.

Sieben Studierende der HSLU entwarfen das Objekt Peyote, die Firma Schaerholzbau in Altbüron und die Firma Planquadrat Bauingenieure und Planer aus Willisau treten als Sponsoren auf und setzen die Installation zusammen mit den Projektverfassern um. Die Geschichte über den Entstehungsprozess wurde von der Agentur Wort & Ohr verfasst.

Die Holzinstallation kann bis Mitte Dezember 2018 im Innenhof des Kulturquadrates Schappe besichtigt und belauscht werden.

20.11.2018

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