Josef Williner ist neuer Präsident City Vereinigung Luzern

Josef Williner

Josef Williner

Bild ZVG

Anlässlich der Generalversammlung vom Montag 30. April 2018, wurde Josef Williner zum neuen Präsidenten der City Vereinigung Luzern gewählt. Er löst André Bachmann ab, welcher das Amt ad interim seit dem Tod von Franz Stalder 2017 führte.

Mit der Wahl von Josef Williner wird sich André Bachmann innerhalb des Vorstandes wieder auf das Ressort „Öffentlichkeitsarbeit, Rahmenbedingungen und Politik“ konzentrieren. Der bisherige Vorstand bleibt im Amt.

Die City Vereinigung Luzern liess mitteilen, dass Josef Williner die Idealbesetzung für dieses Amt verkörpere. Er sei ein Detailhandelsprofi, ausgezeichnet vernetzt, als Ehrenmitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied ein Insider der City Vereinigung und ein Leadertyp mit Führungsstärke, klaren Vorstellungen und Zielen.

Der in Hochdorf wohnhafte Josef Williner ist diplomierter Kaufmann und war inklusive Lehrausbildung über 40 Jahre in allen Hierarchiestufen im Detailhandel tätig, unter anderem beim Warenhauskonzern Manor und von 2004 bis 2016 als Direktor von Bucherer am Schwanenplatz. Josef Williner ist seit zwei Jahren selbständig und bringt seine Kompetenzen und Erfahrung in mehreren Mandaten, unter anderem für das Tourismus Forum Luzern, ein.

Nicht nur positive Töne

Im Gespräch mit zentralplus liess Williner verlauten, dass die Möglichkeit auf Verlängerung der Ladenöffnungszeiten auf seiner Agenda stehen würden. Dies traf, auch im Hinblick auf den Zeitpunkt des Gesprächs am 1. Mai, beim Luzerner Gewerkschaftsbund auf Widerstand. „Josef Williner setzt auf die bekannte Salamitaktik und auf Konfrontation statt auf Dialog mit den Sozialpartnern“ bedauert Martin Wyss, Präsident des Luzerner Gewerkschaftsbundes (LGB).

„Wenn bisherige Abmachungen mit der City-Vereinigung nichts mehr gelten, so ist dem neuen Präsidenten ein veritabler Fehlstart gelungen“, so LGB-Präsident Martin Wyss. Die Gewerkschaften sind bereit am runden Tisch des Kantons Lösungen für bestehende Probleme zu diskutieren. Dazu gehört aber ein Mindesmass an gegenseitigem Vertrauen, welches die City Vereinigung einmal mehr zerstört. „Es macht keinen Sinn an einem runden Tisch etwas zu vereinbaren, wenn sich die eine Seite nicht daran halten will“, sagt Giuseppe Reo, Vizepräsident des Luzerner Gewerkschaftsbundes. „Die City-Vereinigung muss endlich ihre Salamitaktik hin zur Totalliberalisierung der Ladenöffnungszeiten aufgeben und den Volkswillen respektieren“, so Reo.

1.5.2018

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