Jungparteien gegen staatliche Zensur des Internets

Komitee gegen Geldspielgesetz

Komitee gegen Geldspielgesetz

Komitee gegen Geldspielgesetz

Von links nach rechts: Christian Huber (JSVP), Mario Cozzio (JGLP), Jonas Heeb (JG), Nicolas A. Rimoldi (Kampagnenleiter), Lorena Stocker (JUSO), Ramon Bisang (JF) und Daniel Stadelmann (JCVP). Bild ZVG

Die Präsidenten aller Luzerner Jungparteien gründeten das Luzerner Komitee gegen das Geldspielgesetz, über welches am 10. Juni 2018 national abgestimmt wird.

Die Jungfreisinnigen, die Junge SVP und die Junge GLP brachten das Referendum gegen das Geldspielgesetz erfolgreich zu Stande. Ihnen schliessen sich, zumindest im Kanton Luzern, die Jungen Grünen, die Juso und die Junge CVP an, um das Gesetz zu Gunsten der Casinolobby zu bekämpfen. Alle Jungparteien Luzerns wehren sich somit gegen die erstmalige Einführung einer staatlichen Zensur des Internets, eine Schwächung des Spielerschutzes und Minderung der AHV-Einnahmen.

Sie fordern ein Gesetz, welches ausländische Casinos konzessioniert, sie also unter Schweizer Rechtsprechung stellt. Dies würde die Einnahmen der AHV/IV erhöhen. Sie wehren sich gegen die falsche Behauptung, Gelder für Kultur und Sport seien von dieser Abstimmung betroffen. Diese Nebelpetarde der Casinolobby verschleiert die Tatsache, dass diese Gelder aus dem Lotteriefonds stammen, welcher vom Geldspielgesetz nicht tangiert wird.

Das Luzerner Komitee wird in den kommenden Wochen diverse Aktionen abhalten, um der Bevölkerung seine Argumente näher zu bringen. Diverse Standaktionen und Podien sind geplant. Der Höhepunkt der Kampagne findet am 26. Mai statt: In allen Wahlkreisen Luzerns werden alle Jungparteien zugegen sein, um für ein Nein zum Geldspielgesetz zu werben.

4.5.2018

Frühling in der Zentralschweiz

Frühling in der Zentralschweiz

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde