Käse statt Striptease im Du Pont

Fondue

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Bild ZVG Fondue House Luzern

Im ehemaligen Stripclub «Du Pont» in der Altstadt, der 2016 seine Türen schloss, entsteht ein Fondue House. Bereits an der Fasnacht soll das Restaurant als Pop-Up offen sein.

Jahrelang habe er gesucht, erzählt Hans P. Wanner vom Hotel Falken, der das Fondue House an der Eisengasse geführt hat. Nun ist er fündig geworden: Hans P. Wanner hat einen langjährigen Mietvertrag für den ehemaligen Nachtclubs «Du Pont» gemietet und plant dort ein Lokal mit Käse- und Fleisch-Fonduespezialitäten zu eröffnen.

Weniger Fleisch – mehr Käse

«Das Fondue House ist eine Marke», sagt Hans P. Wanner. Diese und sein riesiges Know How will der Gastronom und Hotelier in einem weiteren Fondue House an der Reuss weiterleben lassen. Das Motto: Weniger Fleisch – mehr Käse. «Bereits jetzt haben wir einen Deal mit dem Fischmarkt Unter der Egg. Wir sind ja schliesslich am Fischmarktgässli. Fisch, der nicht verkauft werden kann, soll im Fondue House zum Beispiel als Fischknusperli angeboten werden. Es hat dann einfach so lange es hat», so Wanner. Ansonsten bilden die beiden im Markenregister eingetragenen Produkte «Michel Tell Fondue» und das «Tell Raclette» die Basis der Speisekarte.

Alphüttenstil und Moderne

Vor Konkurrenz fürchtet sich der Geschäftsmann nicht. Ein weiteres Fondue House könnte den Markt sogar beflügeln, meint Wanner zuversichtlich. Bis im November 2018 soll das Lokal ausgebaut sein. Das Design des Interieurs ist noch nicht ganz klar. Wanner könnte sich eine Mischung aus den Stilen Alphütte und Moderne vorstellen. Eventuell bleibt sogar die bestehende Bar im Raucherteil des ehemaligen Striplokals bestehen und wird zu einer gemütlichen Apéro- und Schlummertrunk-Bar umfunktioniert. Sicher ist: «Die Gymnastikstange musste weg. Aber die drei Champagnerflaschen im Keller haben wir behalten», schmunzelt Hans P. Wanner.

Produkte von der Alp

Hinter dem Fondue House steckt jedoch mehr, als nur möglichst viele käsehungrige Mäuler – Einheimische wie Touristen – zu stopfen. Der Geschäftsführer sagt: «Das Ziel besteht eigentlich darin den Älplern etwas unter die Arme zu greifen und diese wunderbaren, traditionellen Alp-Produkte ins Tal zu bringen.»

Fondue oder Raclette anstatt Kebab

Bereits an der kommenden Fasnacht soll das Fondue House erstmals seine Türe öffnen. Natürlich erst als Provisorium. Etwas zu Trinken gibt es auf jeden Fall, der Getränkeausschank ist bewilligt. Zudem sollen Fasnächtler die Möglichkeit haben, anstatt nachts um 1 Uhr einen Kebab essen zu gehen im Du Pont ein Raclette, Käsefondue oder Bourguignon zu geniessen.

Quelle: Luzerner Rundschau

17.1.2017

Genossenschaft Alp's since 1291

Neben dem Fondue House gründet Hans P. Wanner vom Hotel Falken eine Genossenschaft namens Alp's since 1291. Die Non-Profit Organisation wird Alpprodukte anbieten, die aussschliesslich aus Alpgebieten stammen. Käse, Trockenfleisch, Kräuter, Alpbutter und Alpenbitter werden nach handwerklich hochqualitativen und traditionell gefertigten Herstellungsmethoden produziert. Sie werden zu Vorzugspreisen angeboten.

Genossenschaftsscheine können zu 250.00 Franken gezeichnet werden.

Kontakt: Hans P. Wanner, +41 76 374 74 74

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

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