Kloster Werthenstein droht der Absturz

Foto Joseph Birrer

Der Fels unterhalb des Klosters Werthenstein ist bröcklig. Damit das Bauwerk erhalten bleibt, wird der Fels nun gesichert.

Immer wieder kam es unterhalb des Klosters Werthenstein zu Gesteinsabbrüchen. Das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, ist davon bedroht. Nun handelt der Kanton: Damit das Bauwerk für zukünftige Generationen erhalten bleibt, wurden Felssicherungsmassnahmen eingeleitet. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Felswand und mit dieser das Kloster für die nächsten fünf Jahrzehnte gesichert, schreibt der Kanton.

Arbeiten sind gefährlich

Für die 20 Arbeiter vor Ort ist der Job eine Herausforderung: «Die Arbeiten in der Felswand sind äusserst anspruchsvoll und anstrengend, da sie in der Vertikalen und am Seil hängend ausgeführt werden», heisst es in der Mitteilung des Kantons. Gefährlich ist der Job ebenfalls. Deshalb wurde ein Frühwarnsystem eingerichtet: Dank Messsonden, die Bewegungen im Fels frühzeitig erkennen, und der laufenden Überwachung des Pegels der Kleinen Emme können die Arbeiter im Gefahrenbereich frühzeitig gewarnt werden.

Die Kosten für die Felssicherung betragen 5 Millionen Franken. Der Kanton muss davon 2 Millionen beisteuern.

23.11.2016

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde