Komitee wirbt mit Segelboot für Initiative «Luzerner Inseli»

JA ZU EINEM LEBENDIGEN INSELI

JA ZU EINEM LEBENDIGEN INSELI

Screenshot von Ja zu einem lebendigen Inseli

Der Inseli-Park soll vergrössert werden, fordert eine Initiative. Die Car-Parkplätze müssten weichen, Anhalteplätze soll es aber weiterhin geben.

Die Luzerner stimmen am 24. September über die Initiative «Für ein lebendiges Inseli statt Blechlawine» ab. Die Initianten fordern, dass der Carparkplatz zugunsten einer Erweiterung des Inseli-Parks aufgehoben wird.

32 Carparkplätze würden bei einer Annahme aufgehoben und der Inseli-Park um rund ein Drittel vergrössert. Wo die wegfallenden Parkplätze kompensiert würden, sei noch unklar, sagt der Luzerner Stadtrat. Klar ist jedoch: Bis zu sechs Anhalteplätze für Cars sollen laut Stadtrat beim Inseli erhalten bleiben.

Määs bleibt laut Stadtrat beim Inseli erhalten

Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat das Abstimmungskomitee am Freitag für sein Anliegen geworben: Mit einem Segelboot, an dessen Mast ein Plakat befestigt war, warben die Unterstützer im Luzerner Seebecken für ihr Anliegen.

Auch ein Gegenkomitee zur Initiative hat sich im Vorfeld der Abstimmung formiert: Die Gegner setzen sich für die Erhaltung der Parkplätze ein, da diese für Tourismus, Wirtschaft oder auch das KKL notwendig seien. Zudem würden die Lozärner Määs, die jeweils im Herbst auf dem Inseli durchgeführt wird, und der Luna-Park bei einer Annahme auseinandergerissen.

Dem widerspricht das Abstimmungskomitee: Die Määs würde samt Luna-Park am bisherigen Standort erhalten bleiben. Auch laut dem Luzerner Stadtrat, der die Initiative zur Annahme empfiehlt, ist die Määs nicht in Gefahr: «Die Grünraumgestaltung und insbesondere die Bodenbeschaffenheit werden so ausgestaltet, dass der beliebte Lunapark weiterhin attraktiv bleibt», teilte dieser im Sommer mit. Durch die Umgestaltung könne gar die Infrastruktur für die Määs-Stände und die Bahnen beim Luna-Park verbessert werden.

Quelle: 20Minuten

17.9.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde