Luzerner Kriminalstatistik 2017

Luzerner Polizei

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Foto Joseph Birrer

Die Kriminalstatistik 2017 zeigt eine stagnierende Anzahl erfasste Straftaten nach Strafgesetzbuch. Die Aufklärungsquote konnte erfreulicherweise erneut leicht erhöht werden. Die Verkehrsunfälle haben im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Dabei gab es mehr Verkehrstote und Verletzte.

Kriminalstatistik

Wie in den vergangenen Jahren zeigt die Kriminalstatistik tendenziell keinen grossen Abweichungen gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl registrierter Straftaten liegt im Jahr 2017 bei 18 715 erfassten Straftaten nach Strafgesetzbuch (Vorjahr 18 771). Während die Straftaten stagnierten, konnte die Aufklärung um 4% gesteigert werden. Im Vergangenen Jahr ereigneten sich im Kanton Luzern drei vollendete Tötungsdelikte (Vorjahr 1) acht versuchte Tötungsdelikte (Vorjahr 10) und zehn schwere Körperverletzungen (Vorjahr 14). Die Aufklärungsquote liegt bei allen diesen Delikten bei 100%. Bei der Straftat Menschenhandel wurden 26 Fälle registriert (Vorjahr 1). Dabei ist zu erwähnen, dass die Delikte in die Vorjahre fallen und im Jahre 2017 abgeschlossen wurden. Deutliche Zunahmen gab es bei Straftaten gegen die sexuelle Integrität mit 232 Fällen (Vorjahr 189) und Delikte gegen die öffentliche Gewalt mit 621 Taten (Vorjahr 458). Bei häuslicher Gewalt wurden 410 Straftaten registriert (Vorjahr 350).

Verkehrsunfallstatistik

Die Verkehrsunfälle haben nach einem tiefen Wert in der vorangehenden Messperiode um rund 5% zugenommen. Es wurden im vergangenen Jahr 2 205 Unfälle registriert (Vorjahr 2 097). Somit liegen die Verkehrsunfälle wieder auf dem Niveau früherer Jahre. Mit dem Anstieg der Verkehrsunfälle stieg die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten. Im vergangenen Jahr verstarben in Folge von Verkehrsunfällen 13 Personen (Vorjahr 10). Lebensbedrohlich verletzt wurden neun Personen (Vorjahr 8) und erheblich verletzt total 162 Personen (Vorjahr 110). Auffallend ist die Zunahme bei den tödlich verunfallten Fussgängern. So erlitten fünf Personen tödliche Verletzungen (Vorjahr 0). Als Hauptursache für die Unfälle ist die Missachtung von Verkehrsregeln ungebrochener Spitzenreiter mit rund 54%. Danach folgt der Einfluss des Lenkers (Fahrfähigkeit Aufmerksamkeit, Ablenkung) mit 28%. Ähnlich wie bei den Unfallursachen blieben auch die Unfallorte wie in den vergangenen Jahren. So ereigneten sich 69% aller Unfälle innerorts, 19% ausserorts und 12% auf Autobahnen.

Luzerner Polizei Geschäftsbericht 2017

Neben den wichtigen Kennzahlen in der Kriminal- und Verkehrsstatistik hat die Luzerner Polizei für das Jahr 2017 einen Geschäftsbericht über wichtige Aufgaben und Kennzahlen aller Abteilungen erstellt. Bei den dargestellten Herausforderungen stechen die knappen Ressourcen hervor.

Luzerner Polizei Geschäftsbericht 2017

Quelle: Luzerner Polizei

30.3.2018

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