Luzerner Polizei sucht neuen Kripochef per Inserat

Luzerner Polizei sucht Kripochef

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Weil der Luzerner Kripochef Daniel Bussmann frühzeitig in Pension geht, wird der Posten vakant. In einem Inserat ist jetzt zu lesen, was der Nachfolger alles können muss.

Per Ende dieses Jahres wird bei der Luzerner Polizei einer der wichtigsten Posten vakant: Kripochef Daniel Bussmann geht dann im Alter von 59 Jahren vorzeitig in Pension. Er war nach dem Fall Malters, wo sich eine Frau nach einer Hanfrazzia verschanzte und später das Leben nahm, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und wurde vom Bezirksgericht Kriens erstinstanzlich freigesprochen. Kommandant Adi Achermann sagte, die Pensionierung stehe nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem Fall Malters.

Chef von 200 Personen

Nun sucht die Polizei einen neuen Kripochef oder eine neue Kripochefin. Am Sonntag wurden dazu Inserate veröffentlicht. Gesucht wird für «diese spannende und herausfordernde Führungstätigkeit eine belastbare, durchsetzungsstarke und gefestigte Persönlichkeit». Der Neue wird 200 Mitarbeiter fachlich, personell und operativ führen sowie die Kripo weiterentwickeln. Und: Bei schwerwiegenden Ereignissen wird er selbst die Einsatzleitung übernehmen.

Das Profil ist klar umrissen. Es braucht Führungserfahrung, etwa aus der Armee, einen Hochschulabschluss, am besten in Rechtswissenschaften und Erfahrung in einer ähnlichen Situation. Die neue Person muss ausserdem Erfahrung im Umgang mit Medien haben. Verlangt sind weiter ein Schweizer Pass und Kenntnisse in Englisch und Französisch.

Quelle: 20Minuten

4.2.2018

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde