Luzerner und Luzernerinnen pendeln mehr

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Foto Joseph Birrer

Die Zahl der Luzerner Pendelnden hat von 2010 bis ins Jahr 2016 um 9 Prozent zugenommen. Es pendeln mehr Personen vom Kanton Luzern aus in einen anderen Kanton als umgekehrt.

Das Mobilitätsbedürfnis der Luzerner Bevölkerung steigt seit Jahren stetig an. Dem Arbeits- und dem Ausbildungsverkehr kommen dabei eine grosse Bedeutung zu. Knapp 11 der insgesamt 38,4 Kilometer, die jede Luzernerin und jeder Luzerner durchschnittlich pro Tag im Inland zurücklegt, entfallen auf Arbeits- und Ausbildungswege. Der Pendlerverkehr hat im Luzerner Verkehrsgeschehen damit die zweitwichtigste Bedeutung nach dem Freizeitverkehr.

Zahl der Pendlerinnen und Pendler nimmt zu

Gemäss der Strukturerhebung von 2016 pendeln zwei Drittel der ständigen Luzerner Wohnbevölkerung im Alter ab 15 Jahren. Das sind 9 Prozent mehr als noch 2010. Von den 220'500 Pendlerinnen und Pendlern gehen 73 Prozent einer Arbeit oder Ausbildung ausserhalb der eigenen Wohngemeinde nach.

Die Mehrheit ist im motorisierten Individualverkehr unterwegs

43'100 Luzerner/innen gehen 2016 ihrer Arbeit oder Ausbildung ausserhalb der Kantonsgrenzen nach. Die meisten von ihnen pendeln in die Kantone Zug, Aargau und Zürich. Umgekehrt kommen die meisten Zupendelnden aus dem Aargau, aus Nidwalden und Zug. Die Mehrheit der interkantonalen Pendelnden ist im motorisierten Individualverkehr unterwegs (seit 2010: 60% oder mehr). Der ÖV-Anteil spielt hingegen mit gut 30 Prozent eine vergleichsweise kleinere Rolle.

8.6.2018

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