Mutmasslicher Bombendroher gefasst

Mall of Switzerland

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Bild ZVG

Am 14. März wurde die Mall of Switzerland wegen einer Bombendrohung evakuiert. Die Luzerner Polizei hat den «Droher» am Wochenende in einer koordinierten Aktion festgenommen. Der 36-jährige Schweizer ist geständig.

Am 14. März ist die telefonische Bombendrohung bei der Mall of Switzerland in Ebikon eingegangen. Das gesamte Gebäude konnte innert kurzer Zeit komplett evakuiert werden. Neben der Polizei standen die Feuerwehr, Rettungskräfte und Spezialisten des Forensischen Institutes aus Zürich im Einsatz. Alle Geschäftsräumlichkeiten wurden vor Ort mit Sprengstoffhunden abgesucht. Es wurde keine Bombe aufgefunden (siehe Medienmitteilungen vom 14. März 2018). Das Einkaufszentrum konnte am nächsten Tag wieder geöffnet werden.

Mutmasslicher Täter in koordinierter Aktion festgenommen

Die Luzerner Polizei konnte den mutmasslichen Täter ermitteln und in einer koordinierten Aktion am Samstag, 17. März festnehmen. Der 36-jährige Schweizer ist geständig. In den nächsten Tagen wird er zum Motiv und zu seinem Vorgehen vernommen. Der Mann ist der Luzerner Polizei bisher nicht einschlägig bekannt.

Staatsanwaltschaft will Kosten an Täter übertragen

Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen. Der Staatasanwalt hat beim Zwangsmassnahmengericht beantragt, dass der mutmassliche Täter in Untersuchungshaft versetzt wird. Aufgrund des hohen Ermittlungsaufwandes, welcher durch die Drohung ausgelöst wurde, wird der Beschuldigte mit der Überbindung sehr hoher Kosten rechnen müssen.

«Wir sind erfreut, dass der Täter so schnell gefasst werden konnte», erklärt Jan Wengeler, Center Manager der Mall of Switzerland. «Die Zusammenarbeit mit den Behörden verlief reibungslos und die Kunden und Mieter brachten der Situation viel Verständnis entgegen, dafür möchten wir uns bedanken», so Wengeler weiter. Die einzelnen Mieter werden Schadensersatzforderungen für ihren Erwerbsausfall stellen. Ob die Mall selbst auch Schadensanspruche geltend macht, wird zurzeit noch abgeklärt. «Unsere solide Vorbereitung auf solche Situationen hat sich bewährt. Trotzdem hoffen wir, dass so etwas nie mehr passiert», so Wengeler. Pathé hat den wartenden Besuchern Kinotickets abgegeben und McDonalds verteilte Gratisburger.

20.3.2018

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