Schwyz muss an der Urne über Asyl-Durchgangszentrum entscheiden

In Schwyz sind die erforderlichen 1000 Unterschriften gegen den Kauf der Liegenschaft zusammen gekommen.

Die Stimmberechtigten in Schwyz müssen entscheiden, ob der Kanton für 5,35 Millionen Franken den «Biberhof» in Biberbrugg kaufen soll. Das Referendum gegen den Erwerb der Liegenschaft, ist zustande gekommen, teilt die Staatskanzlei mit. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 10. Juni 2018 statt.

Kanton will Kosten senken

Seit 2015 nutzt der Kanton den «Biberhof» als Durchgangszentrum für Asylsuchende. Er bietet Platz für bis zu 70 Personen. Mit einem Ausbau des Untergeschosses könnten 20 zusätzliche Plätze geschaffen werden.

Der Kanton schloss damals mit dem Liegenschaftsbesitzer einen Mietvertrag über fünf Jahre ab. Jetzt möchte er die Liegenschaft kaufen, weil damit langfristig die Kosten gesenkt werden könnten.

«Totale Fehlinvestition»

Das Referendumskomitee unter dem Präsidium von SVP-Kantonsrat Bernhard Diethelm und Samuel Lütolf von der jungen SVP des Kantons Schwyz spricht von einer «totalen Fehlinvestition auf Kosten der Steuerzahler». Es solle kein Raumvorrat für Asylsuchende geschaffen werden.

Quelle: SRF

9.2.2018

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde