Stadt Luzern bedauert Verkauf des Hotels Gütsch

Der Russe Alexander Lebedev hat die Freude am Luzerner Wahrzeichen verloren und will das Hotel Château Gütsch nun verkaufen. Der Stadt Luzern gefällt das weniger.

Der milliardenreiche Alexander Lebedev kaufte vor zehn Jahren das Château Gütsch in Luzern. Doch die Lust am Schlösschen ist ihm vergangen, denn, wenn der Preis stimmt, will er das Luzerner Wahrzeichen wieder verkaufen. Die Stadt Luzern bedauert den erneuten Wechsel. Es sei schade, dass es keine stabilere Situation gibt und nun erneut ein neuer Besitzer für das Gütsch gesucht wird. Ganz überrascht ist die Stadt aber dennoch nicht. «Wir hatten Indizien, dass es in diese Richtung gehen würde», sagt der Luzerner Stadtrat Martin Merki.

«Das Gütsch ist ein Ort der Luzerner Bevölkerung»

Der Stadtrat hoffe nun, dass es «eine langfristige und stabile Lösung gibt, die dem besonderen Charakter vom Gütsch gerecht wird». Denn das Hotel habe nicht nur für den Tourismus eine Bedeutung. «Das Gütsch ist ein Ort der Luzerner Bevölkerung», sagt Merki. Früher gab es viele Familienfeiern, und noch heute sei das Gütsch ein Treffpunkt für die Einheimischen. «Gerade mit der Bahn wurde das Gütsch wieder beliebter für Tagesausflüge.» Die Bedeutung vom Château Gütsch, sowohl als Ausflugsort für die Luzerner Bevölkerung als auch für den Tourismus, darf nicht verloren gehen, so Merki. «Das sollte auch dem nachfolgenden Besitzer vom Gütsch am Herzen liegen.»

Quelle: 20Minuten

14.10.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde