Stadt Luzern lädt ein gegen Rassismus

Kulturhof Hinter Musegg

Kulturhof Hinter Musegg

Bild ZVG Kulturhof Hinter Musegg

Lachend und spielend Vorurteile abbauen und Gemeinsamkeiten entdecken: Dazu lädt die Stadt Luzern am 21. März 2018 die Bevölkerung ein. Am Internationalen Tag gegen Rassismus wird auf dem Kulturhof Hinter Musegg ein vielseitiges Programm für Jung und Alt geboten.

Kaum sonst wo in der Zentralschweiz wohnen so viele Personen ausländischer Herkunft wie in der Stadt Luzern. Rund ein Viertel aller 82'000 Einwohnerinnen und Einwohner haben keinen Schweizer Pass.

Rassismus ist dort am grössten, wo keine Begegnung zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft stattfindet. Im Engagement für ein friedliches Zusammenleben ist Begegnung deshalb zentral. Kombiniert mit Humor, macht das Ganze dann auch noch Spass, wie der senegalesische Unterhaltungskünstler Ibrahima Ndiaye beweisen wird. Ndiaye ist der Schwerpunkt diesjährigen Anlasses der Stadt. Auf dem Kultur- und Tierhof Hinter Musegg wird er ein interkulturelles Kabarett zum Thema Rassismus bieten – gespickt mit «schwarzen Weis(s)heiten», gewürzt mit einem Schuss Standup-Comedy und abgerundet mit grotesken Alltagsgeschichten.

Ibo, wie sich der speziell in Deutschland bestens bekannte Unterhaltungskünstler nennt, wird sich am Nachmittag in zwei Vorstellungen (14.30 Uhr und 16.00 Uhr) mit Kindern zum Thema Rassismus auseinandersetzen. Für Erwachsene gibt es am Abend ein vielversprechendes Kabarett.

Die Kinder sind unsere Zukunft

Das Rahmenprogramm für Kinder beginnt um 14.00 Uhr, ist vielseitig und unterstreicht mit verschie-denen Aktionen die interkulturelle Vielfalt der Bevölkerung. Das Kamishibai ist ein japanisches Koffertheater, bei welchem die Geschichte «Otto, die kleine Spinne» präsentiert wird. Diese mehr-sprachige Geschichte bietet hervorragende Möglichkeiten, mit Kindern über eine faire Haltung gegenüber Menschen, die anders aussehen oder sind, zu plaudern. Da Ibrahima Ndiaye in seinen Vorstellungen oft auch mit Fabeln arbeitet, sind vor Ort zwei Kinderschminkerinnen, welche die Kinder zu schönen Fabelwesen schminken.

Vielfalt am interkulturellen Apéro

Im Rahmenprogramm für Erwachsene wird die Vielfalt am interkulturellen Apéro ab 19.00 Uhr zele-briert. Der Apéro soll einen ungezwungenen Austausch und neue Begegnungen ermöglichen. Anschliessend wird um 19.30 Uhr die Abendvorstellung durch den Sozial- und Sicherheitsdirektor Martin Merki (FDP) eröffnet. «Die Stadt zeigt der Diskriminierung mit solchen Anlässen die rote Karte. Offen aufeinander zuzugehen ist die beste Medizin gegen Vorurteile», sagt Martin Merki.

13.3.2018

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aus «Lohengrin» von Richard Wagner

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde