Sturm Burglind bricht Rekord

Pilatus

Pilatus

Foto Joseph Birrer

Auf dem Pilatus wurden Windböen von bis zu 195 Kilometern pro Stunde gemessen. So hohe Werte gab es seit dem Jahr 1981 nicht mehr. Die Luzerner Polizei verzeichnete 80 Schadensmeldungen.

In der Nacht auf Mittwoch, dem 3. Januar 2018 sind Vorboten des angekündigten Sturms namens «Burglind» über die Schweiz gefegt. Auf dem Hausberg in Luzern, dem Pilatus, wurden heute Morgen Rekordwerte verzeichnet. Es wurden Böen von bis zu 195 Kilometern pro Stunde gemessen. Das ist für den Pilatus ein neuer Rekord seit Messbeginn 1981.

Aus dem Kanton Luzern gingen bis um 10.50 Uhr bereits 80 Schadensmeldungen, wie die Luzerner Polizei mitteilt. Dabei handelte es sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume, Signaltafeln,Container, Baugerüste und abgedeckte Dächer. In Emmen wurde ein Lastwagen samt Anhänger umgeweht und in Eschenbach kippte ein Lieferwagen zur Seite.

Bisher wurde eine Person verletzt, diese befand sich in einem Auto, als die Frontscheibe in Brüche ging. Die Person erlitt Schnittwunden im Gesicht und begab sich selbstständig in ärztliche Pflege. Sturmtief «Burglind» macht auch vbl zu schaffen. Auf allen Linien im Stadtnetz ist mit Verspätungen zu rechnen. Einzelne Linien werden umgeleitet oder es können Haltestellen nicht bedient werden, heisst es in der Mitteilung. Aufgrund des anhaltenden Sturmes rät die Polizei zur besonderen Vorsicht. Das Betreten von bewaldeten Gebieten sei zu unterlassen.

4.1.2018