Suurstoffi: Alle wollen ins Gartenhochhaus

Suurstoffi - Gartenhochhaus

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Bild ZVG Suurstoffi

Suurstoffi - Gartenhochhaus

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Bild ZVG Suurstoffi

Auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz wird das erste Gartenhochhaus der Schweiz gebaut, das 70 Meter hoch wird. Von den 85 Wohnungen sind nur 20 noch nicht verkauft.

Zug Estates baut das erste Gartenhochhaus der Schweiz auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz. Im Bauprojekt mit dem Namen Aglaya entstehen 85 Eigentumswohnungen mit 1,5 bis 5,5 Zimmern. Auf den ersten vier Stöcken werden Büro- und Gewerberäume sowie Konferenzräume gebaut.

Das markante Gebäude soll durch sein artenreiches, grünes Kleid am Bau ins Auge stechen. Aglaya wurde von Ramser Schmid Architekten entworfen. Konzipiert ist es mit den vielen Pflanzen auf den Balkonen und Terrassen als «vertikaler Garten», wie es im Beschrieb heisst.

Auffallend am Neubau ist das rege Interesse an den Wohnungen: Verkauft oder reserviert sind seit dem Verkaufsstart im November 2016 bereits 65 Wohnungen. Es gibt einen Run auf die Wohnungen. «Wir hatten ursprünglich mit drei Jahren Vermarktungszeit gerechnet», sagt Dieter Mader, Verkaufsleiter des Projekts bei Seitzmeier Immobilien in Zürich. Die Bauherrin hat sich auf die Fahne geschrieben, mittelfristig ihre Liegenschaften mit erneuerbarer Energie und ohne CO2-Emissionen zu betreiben.

Gute Lagen, viel Grün und noch mehr Luxus

Laut Mader gibt es keinen typischen Käufer: «Es sind junge, innovative Menschen, welche die Nachhaltigkeit schätzen, bis hin zu älteren Generationen, denen die Pflege eines Hauses mit Garten zunehmend Mühe bereitet.» Die Vorteile des Zukunftshauses sieht Mader am zentralen Standort in der Nähe vom Bahnhof und dem Autobahnanschluss. Viele Käufer würden auch schätzen, dass die Aussichten der meisten Wohnungen in zwei Himmelsrichtungen vorhanden sind und die meisten Balkone über 20 Quadratmeter gross sind.

Weitere Pluspunkte sind, dass für alle Käufer eine allgemeine grosse Terrasse im 15. Stock für den Gebrauch zur Verfügung steht. Mitreden können die Käufer bei den Ausbauvarianten, was die Farben und Materialien der Wohnung betrifft. Mader: «Da muss der Käufer nicht damit rechnen, dass deswegen der Kaufpreis mehrere Prozente steigt. Unsere Varianten sind kostenneutral.» Den Bewohnern steht nach dem Bezug der Wohnungen auch eine App zur Verfügung, über die etwa das Hüten der Kinder oder das Reinigen der Räume bestellt werden kann. Wer in ein Hochhaus zieht, muss sich allerdings bewusst sein, dass die Nebenkosten etwas höher ausfallen.

Weitere Projekte wie Suurstoffi sind nicht mehr möglich

Das Hochhaus Aglaya ist ein Teil der Überbauung Suurstoffi, die ebenfalls mit dem nachhaltigen Prinzip Zero/Zero überbaut wird. Mit rund elf Hektar Fläche entsteht auf dem Areal in Rotkreuz ein neuer Teil der Gemeinde Risch, wo Firmen wie etwa Novartis, Mobility, die Hochschule Luzern (HSLU) neben WGs und Wohnungen für Studenten, Shops und Restaurants sowie weiterer Wohnraum gebaut wird. Laut Gemeindeschreiber Ivo Krummenacher ist das Projekt eine grosse Chance. Die drei Gemeindeversammlungen im Vorfeld hätten gezeigt, dass die Einheimischen dem Projekt gegenüber positiv eingestellt sind. Er rechnet damit, dass rund 2500 Arbeitsplätze entstehen und etwa 1500 Bewohner zuziehen werden.

Allerdings muss die Gemeinde bei der Infrastruktur ihre Hausaufgaben machen. «Mit der Inbetriebnahme des Neubaus des Campus Zug-Rotkreuz der HSLU im September 2019 wird auch die Personenüberführung Ost beim Bahnhof fertig erstellt sein», sagt Krummenacher. Weiter ist die Umsetzung der Schulraumplanung im Gang und die Gemeinde setzt sich beim Kanton und Bund für einen halbstündlichen Interregio-Halt ein.

Weitere Bauprojekte in der Grössenordnung der Suurstoffi sind wegen mangelnder unbebauter Bauzonen in Rotkreuz nicht mehr möglich.

Quelle: 20Minuten.ch

3.4.2018

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