Tourist aus Südkorea auf der Rigi tödlich verletzt

Am Montag ereignete sich um 14.45 Uhr auf der Rigi im Kanton Schwyz ein tragischer Bahnunfall. Ein Tourist aus Südkorea (68) wurde aus bislang ungeklärten Gründen zwischen den Stationen Rigi Staffel und Rigi Kulm von einem bergwärts fahrenden Zug erfasst und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Rega nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten.

Wieso der Mann im Gleisbereich unterwegs war, ist derzeit noch unklar: «Er hat den Kontakt zu seiner Reisegruppe verloren. Wie er auf den Gleisbereich kam, können wir noch nicht sagen», sagt David Mynall von der Kantonspolizei Schwyz auf Anfrage.

Passagiere bemerkten Unfall nicht

Der Verunfallte war mit einer rund zehnköpfigen Reisegruppe auf dem Berg. «Sie waren zu Fuss unterwegs von Rigi Kulm nach Rigi Staffel, als sie feststellten, dass eine Person fehlt», sagt Mynall weiter. Zu dieser Zeit habe auch die Alarmierung stattgefunden. Die Betreuung der Reisegruppe wurde mit Unterstützung des Care Teams und der südkoreanischen Botschaft sichergestellt.

Wie die Schwyzer Kantonspolizei am Dienstag weiter mitteilte, herrschte zum Unfallzeitpunkt herrschte auf Rigi Staffel dichter Nebel. «Die Rega konnte den Einsatz trotz des Nebels absolvieren», so der Polizeisprecher.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte nicht viel Betrieb auf der Rigi: «Der Zug war mit Passagieren besetzt, diese haben den Unfall nicht mitbekommen. Sie mussten den Zug verlassen und sind das letzte Stück nach Rigi Kulm zu Fuss gegangen», sagt Mynall weiter.

Quelle: 20Minuten

20.11.2018

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