Vorbereitungen für Lucerne Regatta

Lucerne Regatta

Lucerne Regatta

Mitglieder der ZSO Emme beteiligten sich am Aufbau für die Rotsee Regatta. Bild ZVG

Auch dieses Jahr ist die Zivilschutzorganisation Emme auf dem Rotsee bei den Vorbereitungen für die Lucerne Regatta im Einsatz. Insgesamt leisten 17 Pioniere und Fahrer des Zivilschutzes total 132 Diensttage.

Dieses und nächstes Wochenende ist der Luzerner Rotsee in festen Händen von Ruderinnen und Rudern. Besonders grosse Aufmerksamkeit werden Ruderfans dem «Göttersee» vom 13. bis 15. Juli schenken, wenn die Lucerne Regatta 2018 stattfindet. Der traditionsträchtige Ruderanlass zieht nicht nur internationale Athletinnen und Athleten an, sondern auch Zuschauerinnen und Zuschauer aus aller Welt. Doch bevor die Sportler um Bestzeiten kämpfen können, standen Eingeteilte der Zivilschutzorganisation (ZSO) EMME tatkräftig im Einsatz. Sie bauten die Ruderanlage rund um und auf dem See auf und machen somit die Wettkämpfe erst möglich.

Naturschutzgebiet: Besondere Bedingungen für Auf- und Abbau

Im Unterschied zu anderen Ruderanlagen liegt der Rotsee in einem Naturschutzgebiet. Diese Situation verlangt es, dass die Wettkampf-Infrastruktur jedes Jahr auf- und nach dem Event wieder abgebaut wird. Dafür sind sechs eingeteilte Pioniere der ZSO EMME im Einsatz. Sie bauen rund um den See Gerüste und Zelte für Zuschauer auf, manövrieren auf dem Wasser Elemente für den aus Flossen bestehenden Startbereich und befestigen Einstiegshilfen für die Ruderinnen und Ruderer. «Die Arbeit auf dem Wasser ist zwar eine schöne Abwechslung zu sonstigen Einsätzen, aber auch eine grosse Herausforderung. Vor allem das Aufrichten des 12 Meter langen Werbebanners im Ziel ist je nach Windverhältnissen besonders schwierig.» sagt Michel Beljean, Gruppenführer der eingeteilten Pioniere.

Nach den Wettkämpfen sind wiederum Pioniere der ZSO EMME für den Abbau verantwortlich, damit der Rotsee wieder ganz der Natur übergeben werden kann.

Taxidienst für Athletinnen und Athleten

Wie schon in den vergangenen Jahren ist die ZSO EMME nicht nur für den Auf- und Abbau zuständig, sondern auch für den Fahrdienst während den Wettkämpfen. 12 Fahrer sind während fünf Tagen von morgens bis abends im Einsatz. Sie haben die Aufgabe, Athletinnen und Athleten vom und zum Austragungsort zu chauffieren und benutzen dafür unter anderem auch Fahrzeuge des Zivilschutzes.

13.7.2018

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