Wasserturmcup Schnupperkurs

Am Wasserturmcup im Unterwasserrugby mutete es wie ein Fischschwarm an der um das Essen kämpft. Es ging aber im Spiel um den Ball und darum, Tore zu erzielen. Am Schluss siegte «Bromma Caviar» aus Schweden und durfte den Wanderpokal in die Höhe stemmen.

Zum 36. Wasserturmcup beehrten uns Mannschaften aus Schweden, Italien, Deutschland und der Schweiz. Der Gastgeber SLRG Luzern kam im dritten Spiel zum Einsatz. Es ging gegen das Team aus Karlsruhe. Obwohl stärker als Luzern einzuschätzen, konnte die Heimmannschaft ihre volle Wechselbank nutzen und ein 2:0 erzielen. Danach folgte das Spiel gegen UWR Bodensee, welches auf und ab wogte und am Schluss 2:1 durch die Deutschen gewonnen wurde. Dank der Tordifferenz erreichte Luzern den 1. Gruppenplatz und eine lange Spielpause bis zu den Finalspielen.

Die Schweizer Teams waren stark aufgetreten und gut rangiert. In der Zwischenrunde wurde der beste Gruppen zweite als Halbfinalteilnehmer, sowie die Plätze 7 bis 9 ausgespielt. In den Halbfinals hiess es dann Luzern gegen Bromma und Basel gegen Karlsruhe (als bester Gruppenzweiter). Für Luzern lag vieles drin, aber international ist Schweden der Schweiz haushoch überlegen. Im Spiel war es dann nicht ganz so, aber Luzern wurde gnadenlos aufgezeigt, wenn Fehler gemacht wurden. Sobald kein "Deckel" auf dem Tor war hiess es Goal für den Gegner. Die Schweden spielten Körperbetont, Luzern konnte aber gut dagegen halten, sich aber zu wenig aus der eigenen Zone befreien. Schlussendlich hiess es 5:1 für Bromma. Im anderen Halbfinale setze sich Basel gegen Karlsruhe durch.

Somit spielte die SLRG Luzern um den dritten Rang und gegen den selben Gegner wie zu Turnierbeginn, Karlsruhe. Auch hier zeigte der Gegner auf, wann "Löcher" vorhanden waren und dass Luzern einige neue Spielerinnen und Spieler ins Team eingebaut hat. Die Neulinge steigerten sich deutlich im Turnierverlauf und wenn einmal Fehler passieren, gehört das dazu. Bald hiess es aber 3:0 für die Deutschen. Luzern konnte auf 3:1 verkürzen, am Schluss hiess es aber verdientermassen 4:2 für Karlsruhe.

Im Finale spielte Basel gegen Bromma mit viel Elan, ging 1:0 in Führung und verlangte den Schweden vieles ab. Es folgte der Ausgleich und am Schluss der regulären Spielzeit stand es 2:2. Nun kam es zum Penaltyschiessen. Dieses Dauert pro Ausführung 45 Sekunden mit einigen speziellen Regeln. Über genau diese Regeln stolperte am Schluss des Spiels Basel und Bromma konnte ein ausgeglichenes Spiel und Penaltyschiessen für sich entscheiden.

Wer den Sport selbst ausprobieren möchte, kann den Schnupperkurs vom 12. Und 19. November besuchen.

Einführung ins Abtauchen, Ballhandling und Spiel. Besammlung ist um 20 Uhr, umgezogen im Hallenbad beim Sprungbecken. Der Kurs besteht aus beiden Abenden.

Mitnehmen: Badezeug, Fr. 10. Wer hat: Taucherbrille, Flossen, Schnorchel, weisse und dunkle Badehose/Badekleid.

16.11.2018

Ich Du Wir

I'll just end up walkin' in the cold November rain (Guns n' Roses)