Zuger Hochhausreglement bewegt die Gemüter

Am 26. November 2017 entscheidet das Stadtzuger Stimmvolk über das Hochhausreglement. Die linken Parteien bekämpfen es.

In der Stadt Zug existiert zur Zeit für den Bau von Hochhäusern ein Leitbild. Dieses ist sehr offen formuliert. Mit dem Hochhausreglement soll Rechtssicherheit geschaffen werden. Es legt die maximale Bauhöhe und die exakten Zonen fest, wo Hochhäuser gebaut werden düfen.

• Hochhauszone I: 60-80 Meter - LG-Areal/ links und rechts Baarerstrasse/Gebiet Dammstrasse/Gotthardstrasse bis Feldstrasse

• Hochhauszone II: 60 Meter - Nordstrasse/Aabachstrasse/entlang Geleise von der Gubelstrasse bis zur Gemeindegrenze

• Hochhauszone III: 50 Meter - V-Zug-Areal/Äussere Lorzenallmend

In der Stadt Zug stehen heute mehr als 50 Hochhäuser mit einer Höhe von über 25 Metern. Die meisten davon sind in den 1960-er und 1970-er Jahren entstanden. Zum Vergleich die Höhen der in den letzten Jahren realisierten Hochhäuser in der Stadt Zug:

• Obstverband: 50 Meter

• Parktower: 81 Meter

• Uptown: 63 Meter

Für Benny Elsener (Präsident CVP Stadt Zug) ist klar: «Es braucht ein neues Reglement, um Wildwuchs zu verhindern». Die bürgerlichen Stadtzuger Parteien haben die Ja-Parole für das Reglement beschlossen.

Anders die linken Parteien: Die SP ist zwar für ein Hochhausreglement, allerdings mit schärferen Auflagen. Karin Hägi (Präsidentin SP Stadt Zug) sagt: «Die Ausweitung der Zone mit Hochhäusern bis 80 Metern ist uns aufgestossen und geht zu weit». Bei einer Ablehung des Hochhausregelements hat die SP Stadt Zug bereits eine Initiative für ein neues Reglement angekündigt.

Quelle: SRF

12.11.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde