Zuger Strandbad soll dank Oeschwiese wachsen

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Bild ZVG Stadt Zug

Das Strandbad in Zug soll mit der Oeschwiese erweitert werden. Die Stadt hat die formelle Enteignung eingeleitet, weil man sich mit dem Grundeigentümer auf keinen Kaufpreis einigen konnte.

Das Zuger Strandbad platzt schon seit einigen Jahren aus allen Nähten, wie die Stadt Zug am Freitag mitteilte. Bei der Ortsplanungsrevision von 2009 liess der Stadtrat deshalb die rund 9500 Quadratmeter grosse Oeschwiese am See in der Zone des öffentlichen Interesses, um das Strandbad am Chamer Fussweg erweitern zu können.

Die Grundeigentümer reichten gegen diese Zonierung zuerst beim Regierungsrat, dann beim Verwaltungs- und schliesslich beim Bundesgericht Beschwerde ein. Das Bundesgericht wies diese Beschwerde im März 2015 als letzte Instanz ab.

Verhandlungen ohne Ergebnis

Die Stadt nahm darauf Verhandlungen über einen Verkauf mit den Grundeigentümern auf. Diese verliefen aber ergebnislos. Der Zuger Stadtrat hat deshalb nun bei der Schätzungskommission des Kantons Zug um die Einleitung eines Enteignungsverfahrens gebeten. Das Begehren betrifft die Wiese und das vor dem Grundstück im See stehende Boots- und Badehaus.

Mit der Oeschwiese kann die Fläche des bestehenden Strandbads mehr als verdoppelt werden. Ein möglichst grosser Teil soll die Bevölkerung das ganze Jahr über zur Naherholung nutzen können. Zudem soll der Seeuferweg bis zum Chamer Fussweg verlängert werden. So entsteht laut Mitteilung eine durchgehende, attraktive Fussgängerverbindung vom Landsgemeindeplatz bis zu den Naturschutzgebieten im Choller Zug.

2.12.2017

ZST Zentralschweizer Tafelrunde

Bild ZST Zentralschweizer Tafelrunde