Earth Hour für mehr Klimaschutz in der Stadt Luzern

Luzern

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Foto Joseph Birrer

Am Samstag, 30. März 2019, geht um 20.30 Uhr in Tausenden von Städten auf dem ganzen Globus für eine Stunde das Licht aus. Die Earth Hour ist die grösste Umweltaktion der Welt und setzt ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz.

Die Stadt Luzern und ewl energie wasser luzern unterstützen bereits zum achten Mal diese Aktion und schalten am 30. März 2019 von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung der Luzerner Wahrzeichen aus: Museggtürme, Zeughaus, Wasserturm, Torbogen auf dem Bahnhofplatz, Rathaus, Luzerner Theater, Natur- und Historisches Museum, Löwendenkmal, Hof- und Jesuitenkirche sowie Fassadenbeleuchtungen in der Altstadt. Von der Aktion ausgenommen sind sicherheitsrelevante Beleuchtungen von Strassen und Plätzen.

Ein Zeichen für den Klimaschutz

Mit der Teilnahme an der Earth Hour zeigt die Stadt Luzern, dass ihr der Klimaschutz ein grosses Anliegen ist. Als Energiestadt engagiert sie sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz. Für ihr Engagement wurde sie 2017 bereits zum dritten Mal mit dem Label «Energiestadt Gold» ausgezeichnet. 2011 hat sich die Stimmbevölkerung zur «2000-Watt-Gesellschaft» bekannt und sich damit noch ehrgeizigere Ziele im Bereich Klimaschutz gesetzt.

Jeder kann etwas für Klimaschutz tun

Diese Ziele können nur mit viel Engagement erreicht werden. Nötig sind Taten, welche die Emissionen von Treibhausgasen rasch und markant senken. Alle sind gefordert: Politik und Behörden, aber auch jede und jeder Einzelne kann und muss handeln. Beispielsweise indem er oder sie erneuerbaren Strom kauft, öfters vegetarisch isst, die Wohnung weniger stark beheizt, das Auto stehen lässt oder mit dem Zug in die Ferien reist.

Die Zeit drängt

Die Folgen des Klimawandels zeigen sich immer deutlicher. Seit Messbeginn 1864 ist es in der Schweiz um 2 Grad wärmer geworden. Die Schneefallgrenze ist um 300 bis 400 Meter angestiegen, und die Gletscher haben bereits 60 Prozent ihres Volumens verloren. Der Sommer 2018 war schweizweit der dritt-trockenste seit Messbeginn. Die Kleine Emme führte zeitweise kaum mehr Wasser, Felder und Bäume verdorrten, Kühe mussten wegen Nahrungs- und Wassermangel früher von den Alpen abgezogen werden.

27.3.2019