Internationaler Tag des Waldes: Schulkinder lernen über den Wald im Wald

Luzerner Wald

Luzerner Wald

Foto Joseph Birrer

Der Internationale Tag des Waldes (ITW) 2019 steht im Zeichen der Bildung. Schulkinder entdecken und erleben den Wald direkt im Wald statt virtuell. Das fördert ihr Verständnis für diesen vielfältigen Lebensraum und stellt gleichzeitig einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung dar. Darauf haben das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Kanton Bern an einer gemeinsamen Veranstaltung im Bremgartenwald (BE) aufmerksam gemacht.

Der Wald ist nicht nur ein vielfältiger Lebensraum, sondern auch ein faszinierender Lernort. Das zeigt der diesjährige ITW vom 21. März. Schulkinder können dank verschiedener waldpädagogischer Angebote den Wald gemeinsam mit einem Förster entdecken. So würden im Kanton Bern Schulklassen das Angebot «Treffpunkt Berner Wald» seit mehreren Jahren rege nutzen, sagte Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann am Anlass im Bremgartenwald bei Bern.

Schulkinder lernen und erfahren an einem Tag direkt, was im Wald passiert und was er alles leistet: Lebensraum, Trinkwasserfilter, Luftreiniger, Erholungsraum, Schutz vor Naturgefahren und Holzlieferant für Baustoffe oder Energienutzung.

Die Erlebnisse im Wald haben eine bleibende Wirkung bei den Kindern und sind ein Beitrag an eine hochwertige Bildung. Sie förderten auch das Verständnis für die naturnahe Bewirtschaftung der Schweizer Wälder und für Nachhaltigkeit an sich, betonte BAFU-Vizedirektor Paul Steffen. Dank diesen vielfältigen Bildungsangeboten im Wald können junge Menschen einen Bezug zu diesem Lebensraum aufbauen. Das ist für den langfristigen Erhalt des Waldes wichtig.

In den kommenden Wochen und Monaten finden zum Internationalen Tag des Waldes in verschiedenen Kantonen zahlreiche weitere Bildungsveranstaltungen für Schulkinder und für Erwachsene statt.

Weiterführende Links

BAFU: Wald und Holz

Kanton Bern: Mit dem Förster im Wald

Silviva: Weitere ITW-Veranstaltungen zum Lern- und Erlebnisort Wald

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU

21.3.2019