Konsumentenpreise im Januar um 0,3% gefallen

Einkaufswagen

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Symbolbild Pixabay

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) sank im Januar 2019 im Vergleich zum Vormonat um 0,3% und erreichte den Stand von 101,3 Punkten (Dezember 2015 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung 0,6%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Der Rückgang um 0,3% im Vergleich zum Vormonat ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die im Rahmen des Ausverkaufs reduzierten Preise für Bekleidung und Schuhe. Auch die Preise für Heizöl sind gesunken, ebenso wie jene für Medikamente. Gestiegen sind hingegen die Preise für Hotelübernachtungen und jene für Elektrizität.

Neugewichtung des Warenkorbs

Um dem Wandel der Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte Rechnung zu tragen, wird der Warenkorb seit Dezember 2001 jährlich neu gewichtet.

Grundlage für die Warenkorbgewichtung ist die jährlich durchgeführte Haushaltsbudgeterhebung (HABE). Bei 3000 per Zufallsverfahren aus dem Stichprobenrahmen für Personen- und Haushaltserhebungen gezogenen privaten Haushalten werden die Konsumausgaben detailliert erhoben und zu einer durchschnittlichen Ausgabenstruktur hochgerechnet. Für die Bereiche, für die aus der HABE nicht ausreichend detaillierte Informationen abgeleitet werden können, werden zusätzlich Branchen- und Marktforschungsdaten beigezogen. Die neuen Gewichte des Warenkorbs 2019 basieren auf den Ergebnissen der HABE 2017.

Quelle: Bundesamt für Statistik BFS

11.2.2019

Dem Frühling zu wir streben - aus «Lohengrin» von Richard Wagner